Wochenrückblick – PCT Woche 11 – Sierras 1

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 1

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 67 / 6 – Start in die Sierras – Kennedy Meadows Campground 704,6, 725,1 – 04.08.2019

In Kennedy Meadows hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einem Hiker. Er wurde von einem ehemaligen Studienkollegen begleitet, der Amerikaner ist. Die beiden haben aber in Deutschland Maschinenbau studiert. Beide sind um die 50. Der US-Amerikaner arbeitet nicht mehr und hat angeblich 4 Millionen auf dem Konto (Amerikaner reden über sowas offener) und der andere verdient (bzw. bekommt – den Begriff verdient finde ich Kontext Gehalt vollkommen unangebracht, weil er impliziert, dass Bezahlung gerecht ist) als Ingenieur angeblich um die 130.000€ im Jahr.

Wichtig – meint der Amerikaner – sind Aktienoptionen und das Informatiker dringend gesucht werden in den USA. Ich solle doch mal über den Schritt nachdenken.

Schon krass aber wenn ich mir so überlege was manche Sachbearbeiter in den USA leisten können, kann ich mir schon vorstellen, dass die Geschichte stimmt.

Die Idee hat schon was mit 50 zu machen worauf man Lust hat weitgehend ohne Zwänge.

Zumindest konnte man sich super mit ihm unterhalten über quasi alles. Uns wären die Gesprächsthemen glaube ich lange nicht ausgegangen. Dummerweise wollte ich am nächsten Morgen früh weiter Hiken. Wenn es in Kennedy Meadows ein Hotel gegeben hätte, dann wäre ich wohl eine Nacht da geblieben.

Ich habe mich somit nach dem Essen zum Kennedy Meadows Campingplatz fahren lassen, damit ich morgens um 6:00 direkt auf den PCT gehen kann.

Wie ich später erfahren haben hat die Truppe noch bis 11 Bierchen und diverse Mixgetränke beseitigt.

Der Campingplatz war die erste moskitoverseuchte Ecke. Ich bin schnell ins Zelt und mit Moskitobegleiterin in den Nahkampf übergegangen (ich habe gewonnen).

Der Campingplatz war relativ voll. Es sind locker bis 23:00 (die Leute waren vorher überwiegend in Grumpy Bear) noch Camper angekommen. Somit war es eher unruhig.

Die Landschaft ist heute genial. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Nachdem ich die ersten drei Hiketage kaum was Zu Essen runter bekommen habe, habe ich heute öfter Hunger. Jetzt ist nur das Kontinent begrenzt.

Man sieht in den High Sierras aber überall noch Schnee. Das zum Thema es ist kein Schnee mehr da.

Meine Füße schmerzen Mittags rum heftig aber noch halten sie sich noch. Abends geht es wieder besser.

Heute treffe ich auch wieder diverse Hiker (ok, es ist auch Sonntag).

Es ging heute auf 10600 Fuß und da wird die Luft schon merklich dünner. Der erste Anstieg ging noch aber dann ging es bzgl. des Anstiegs pro Meter deutlich aus meiner Komfortzone.

Ich Campe auch ungefähr in der Höhe um mich zu akklimatisieren.

Abends überfallen mich beim Zeltaufbau wieder die Moskitos. Die mögen offenbar Schatten, Wärme und Windstille. Jetzt tummeln sich mindestens 10 vor dem Fliegengitter des Zeltes. Es folgt mir auch immer mindest eine ins Zelt. Sauviecher.

Der heutige Tag war Megaanstrengend mit 1600 Höhenmetern aber hat auch sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe die Leistung kann ich drei Tage halten, denn bei meinem neu erwachten Hunger wird das Essen sonst knapp.

Es ist immer wieder interessant wie gut man auf so einer Etappe die Blumen den verschieden Höhenstufen zuordnen kann. Bio man schädlich.

Die letzten Nächte habe ich den Schlafsack einfach als Decke benutzt (da man ihn aufzippen kann geht das ziemlich gut). Das ist diese Nacht auf 3000m aber wohl zu kalt. Ich schlafe aber deutlich besser bei der Deckenvariante, weil die weniger einschränkt.

Panorama 1

Panorama 2

Panorama 3

Montag – Tag 68 / 7 – 725,1, 747,9 – 05.08.2019

Wie sich in der Nacht zeigt, lag ich bzgl. dem Schlafsack falsch. Die Variante als Decke reicht völlig.

Bzgl. der Landschaft ist der heutige Tag nicht so spannend. Es gibt primär Wald zu sehen – also wie am Vortag, nur das davon kaum etwas abgestorben / verbrannt ist. Eigentlich ganz schön aber auf Dauer kaum fotogeeignet. Wer will schon immer wieder Waldbilder sehen?

Ich versuche mich mit einem längeren Hike in eine gute Position für den Folgetag zu erreichen (Bergauf am besten morgens, wenn es noch kühl ist). Das klappt auch aber Abends ist dann schlagartig Schluss. Ich baue das Zelt auf und kaum bin ich drin, wird mir übel. Das Abendessen liegt noch nicht lange zurück und ich lasse es mir spontan noch mal durch den Kopf gehen.

Glücklicherweise ist ein ZIP Lock Beutel zur Hand. Das sind ja tolle Voraussetzungen für den härtesten Teil des PCT. Wie nun weiter? Auszeit in Lone Pine oder weiter? Ich entschließe mich für weiter, nachdem es ab nächsten Morgen wieder besser ist.

Ich treffe übrigens den ganzen Tag niemanden.

Über den Sierras herrscht übrigens reger Flugverkehr. Das hatte ich so auf dem PCT nirgends. Es handelt sich offenbar überwiegend um Kampfflugzeuge.

Dienstag – Tag 69 / 8 – 747,9, 765,2 – 06.08.2019

Morgens fühle ich mich ganz gut. Ich beschließe also nicht den Trailexit Lone Pine zu benutzen, sondern den Weg Richtung Mount Whitney fortzusetzen.

Heute ist die Landschaft wieder abwechslungsreicher. Das Essen macht mir tagsüber Probleme. Ich muss mich mehrfach fast übergeben. Somit bricht die Leistung etwas ein.

Heute treffe ich zig Leute, was aber primär daran liegt, dass Touristentouren mit Pferd oder Guide angeboten werden, die nich lange dauern. Man kann aber offenbar den ganzen John Muir Trail auf dem Pferd buchen, wenn die Geschichten stimmen, die andere Hiker erzählen (Mount Whitney fällt schon mal raus, da gibt es kein Pferd).

Da meine Leistung einbricht, treffe ich zwei Hiker wieder, die ich in Kennedy Meadows kennengelernt habe und die mit den Nachwehen des unterhaltsamen Abends zu kämpfen hatten.

Interessant ist was die beiden Essen. Die können währen des Hikes die Portionen für zwei Leute vertilgen und noch diverse Sachen hinzufügen (+kleine Nudelpackung + kleine Packung Thunfisch). Das würde ich nicht schaffen und selbst wenn, würde es beim Hiken nicht drin bleiben.

Genau das ist aber nötig um den Kalorieninput und Output in der Wage zu halten.

Heute sehe ich so viele Pferdespuren, dass ich mich frage warum ich überhaupt zu Fuß gehe. Zusätzlich sehe ich auch andere Spuren, die für mich nicht gerade nach Pferd aussehen aber auch dem PCT folgen.

Panorama 1

Panorama 2

Mittwoch – Tag 70 / 9 – 765,2, Mount Whitney, 767,2 – 07.08.2019

Ich befinde mich nicht am optimalen Startpunkt für Whitney und stehe zum ersten Mal um 3:00 auf und Hike mit Stirnlampe.

Im Notfall kann man das mal machen aber ich käme im Traum nicht darauf mit Taschenlampe Whitney zu besteigen. In der frühen Hikingsaison geht es nicht anders, weil die Sonne den Schnee weich macht und es dann zu gefährlich wird. Mich würde da mit Schnee kein Mensch hochbekommen.

Anschließend geht es den Mount Whitney hoch.

Die Impressionen sind umwerfend. Ich gehe so weit, dass ich landschaftlich noch nie etwas so schönes gesehen habe. Auch das Wetter und Licht sind top.

Bis rund 13400 Fuß läuft es ganz gut, dann streikt mein Magen wieder. Bis 13700 Fuß, also rund 1 Meile vor den Summit komme ich, dann muss ich wegen meinem Magen abbrechen. Auf den Weg nach unten muss ich mich wieder übergeben, obwohl ich kaum was im Magen habe.

Ist das die Höhenkrankheit? Ich denke nicht. Warum soll die mal bei 12000 und mal bei 13700 Fuß zuschlagen. Ich habe schon immer Probleme gehabt während Leistungssport Essen zu konsumieren.

Da der PCT Hochleistungssport ist, kommen daher wohl meine Probleme. Ein Übriges tut mit Sicherheit der Beckengurt, der auf auf den Magen drückt.

Da aber nachmittags bei Mount Whitney ein ziemlich heftiges spontanes Unwetter aufzieht (Hagel – was sonst? + heftiges Gewitter) war das aber evtl. auch ganz gut, dass ich abgebrochen habe. Es wurmt natürlich ziemlich, wenn nur grob eine Meile fehlt.

Am linken Fuß bildet sich schon wieder eine Blase in etwa dort wo sich die letzte Riesenblase auch gebildet hat. Warum auch immer das immer am linken Fuß passiert. Das kleine Unwetter heute war halt auch nicht vorteilhaft.

Ich möchte nicht wissen wie ich in den letzten Tagen an meinen Reserven gezerrt haben, denn gegessen habe ich kaum was.

In den letzten Tagen sind mir zwei paar Socken kaputt gegangen, die Schuhe sind nach Whitney auch schon wieder Schrott (drittes Paar) und Magentabletten habe ich nun auch keine mehr. Die befinden sich in der Bouncebox in Mammoth Lakes.

Man kann sagen, dass die Sierras (das Bisschen was ich davon gesehen habe) für mich die bisher größte physische Herausforderung aber auch unglaublich schön waren. Primär wird das an der Etappenlänge in Kombination mit der Höhe und den Steigungen liegen.

Heute sind zum ersten Mal von einem Ranger die Permits kontrolliert worden oder sagen wir sie hat zumindest danach gefragt, ob man welche hat.

Ich treffe heute Allan der 70 Jahre alt ist und den Mount Whitney schon 16 mal bestiegen hat (unter anderem). Das ist also als Gegenstück zu meinen Problemen. 😉

Wie ich nachher feststelle geben die Bilder leider nicht ansatzweise den Eindruck wieder, den man hat, wenn man den Berg besteigt.

Panorama 1

Panorama 2

Panorama 3

Donnerstag – Tag 71 / 10 – 767,2, 750,8 (ja, wirklich rückwärts) – 08.08.2019

Morgens schlafe ich etwas länger als gewöhnlich und grüble noch mal, ob ich zum Forrester Pass (höchster Punkt des PCT) wandern soll und verwerfe die Idee, da mir das Risiko aufgrund meiner Brechreizanfälle bzw. der Entkräftung mangels hinreichender Essensaufnahme zu hoch ist. Wie sich heute zeigt war die Entscheidung goldrichtig.

Ich schaffe heute gerade mal knappe 17 Meilen und 1000 Höhenmeter. Für den Forrester Pass wäre mehr erforderlich gewesen. Das liegt deutlich unter meinen Möglichkeiten.

Ich treffe nie so viele Leute wie heute, da viele Leute den Weg als Einstieg in den John Muir Trail, der teilweise analog zum PCT verläuft.

Dabei ergeben sich einige interessante Gespräche.

Weiterhin treffe ich einen PCT Hiker, der mir davon abrät diesen Monat schon nach Oregon zu Reisen wegen zu vieler Mücken. Er hat wohl einige Jahre in der Region gelebt.

Heute geht auch das dritte paar Socken kaputt. Ich habe zwar einen Nageklipser aber keine Pfeile dabei. Noch ein Punkt für die todo Liste.

Ich bin gespannt, ob es mir morgen gelingt von dem Lonepine Trailhead wegzukommen. Dafür muss ich vier Meilen wandern und auf Verwandte von Hikern hoffen, die Hiker dorthin bringen.

Hier scheint es in der Nacht verdammt kalt zu werden. Somit ist früh aufstehen wohl nicht so empfehlenswert. Ich hoffe ich erwische eine Fahrt nach Lone Pine.

Heute kommen meine neuen wasserdichten Alpine Handschuhe zum Einsatz und das Zelt Einpacken bei knapp über 0° ist damit viel angenehmer. Man kann sogar den feuchten Dreck vom Zelt abwischen, ohne das die Hände abfrieren.

Da die Busse zur nächsten Stadt fahren nur Mo – Fr. Aber aktuell benötige ich eh erstmal Erholung.

Ob und zu welchem Preis ein Hotelzimmer zu bekommen ist steht auch in den Sternen.

Freitag – Tag 72 / 11 – 750,8, Cottonwood Pass, Lone Pine – 09.08.2019

Morgens ist es sehr kalt am Chicken Spring Lake. Die Temperatur ist im Hochsommer nahe am Gefrierpunkt.

Telefon Empfang gibt es am Trailhead nicht also versuche ich mich per Anhalter.

Es hält eine Spaziergängerin mit Hund an, die ich vorher nett gegrüßt habe. Vermutlich hält sie genau aus dem Grund. Normalerweise macht sie die Fahrten gegen Geld (und zwar nicht wenig, der Preis ist mehr als das doppelte von Lyft und Uber – aber ohne Konkurrenz…)

Gewartet habe ich ca. 30 Minuten, bis mich jemand mitgenommen hat.

Unglaublich wie einfach so ein Abstieg ist. Da geht man mal eben ein paar Tausend Fuß runter. Vorgestern noch auf 13700 Fuß und heute 4000 Fuß. Knapp 6000 davon heute mit dem Auto.

Der Perspektivwechsel ist interessant. Die Sierras mal von unten sehen bzw. jetzt kann ich teilweise erst einordnen was ich aus >=12000 Fuß überhaupt gesehen habe.

Als ich ankomme gehe ich erstmal nach McDonalds um nach einer Unterkunft zu suchen (Wifi + Sitzgelegenheit).

Ich bestelle mir einen Deluxe with Cheese + Pommes und zwei große Coke und nix passiert. 2 Stunden später habe ich wieder Hunger. Das soll einer verstehen. Keine Ahnung warum mir das Essen auf dem Trail so immense Probleme bereitet. Vermutlich verkrafte ich die Anstrengung + Essen wirklich nicht.

Die Temperatur in Lone Pine liegt bei rund 33°C. Das ist eine heftiger Unterschied zu den nahezu 0° oben am See.

Die Hotelsituation in der ganzen Region ist Katastrophal. In Lone Pine sind die Hotels noch mit am günstigsten. Die “Absteige” in der ich nun bin nimmt für 3 Tage 400$. Angebot und Nachfrage…

Sogar das Hostel ist voll.

Wenn man dann noch die Essenskosten für drei Tage summiert machen andere dafür eine Woche all Inklusive Urlaub in einer deutlich besseren Anlage.

Selbst die 16” Pizza kostet hier 30$. Dafür habe ich andernorts weniger als die Hälfte bezahlt.

Vor Montag fährt aber kein Bus nach Norden und ich will mich erst ein wenig entspannen, bevor es weiter geht.

Denn vollkommen ausgepowert bin ich aktuell definitiv.

Schuhe und Socken sind bei Amazon offenbar aus. Ich werde es mal in den lokalen Läden versuchen aber meine Größe ist i.d.R. nicht zu bekommen.

Wie ich feststelle sind die Geschäfte wenigstens ein wenig auf Hiker ausgelegt. Es gibt zumindest an mehreren Stellen gefriergetrocknete Gerichte.

Bei Schuhen ist es dann schon wieder vorbei.

Damit mir die Socken nicht ständig kaputt gehen habe ich mir mal eine Minipfeile gegönnt. Bei über 40.000 Schritten pro Tag reicht offenbar sehr wenig aus, damit die Zehensocken kaputt gehen.

Den Rest des Tages verbringe ich mit Einkaufen für eine kurze Etappe von Red’s Meadow nach Tuolumne Meadow.

Samstag – Tag 73 / 12 – Lone Pine – 10.08.2019

Lone Pine ist eine der schöneren Städte entlang des PCT, auch wenn mal wieder ein Highway mittendurch führt.

Heute mache ich mir Gedanken wie ich weiter mache. Nachdem ich gestern wieder halbwegs sauber war (9 Tage Trail hinterlassen recht deutliche Spuren), habe ich die Gesundheitsbestandsaufnahme gemacht.

Drei Blasen an den Füßen. Zwei davon potenziell problematisch. Wie das endet, wenn man es ignoriert, weiß ich ja schon.

Ansonsten ein paar Blasen an den Händen, leichter Sonnenbrand hier und da.

Es macht aber aktuell wenig Sinn in den High Sierras mit zig Flussquerungen weiter zu machen, wenn ich nicht wieder so eine Riesenblase riskieren möchte.

Somit werde ich Montag nach Mammoth Lakes fahren und von dort weiter Richtung Norden wandern.

Heute habe ich kurz geprüft wo meine Bounce Box ist und das Postamt in Mammoth Lakes hat sich wohl selbst übertroffen. Obwohl die Adresse korrekt ist (ich hatte schon das Motel 6 direkt neben dem Postamt angegeben, weil das Postamt für bescheidenen Service bekannt ist – siehe USPS Mammoth Lakes bei Google), wurde das Paket zurückgeschickt.

Da ich aber keine Adresse in den USA habe, steht auf der Box als Absender die deutsche Adresse. Dahin wurde das Paket also bestimmt nicht geschickt (das wäre ja viel teurer). Aktuell vermute ich, dass die Box zurück nach Ridgecrest geschickt wird oder einfach zurück zur Verteilstelle in Bakersfield, die damit natürlich nichts anfangen kann. Gemessen an den Preisen  ist USPS einfach unglaublich schlecht.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

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Zwei nach Shanghai [Buch]

Zwei nach Shanghai - Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Titel:

  • Zwei nach Shanghai – 13600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Hansen muss so gut wie überhaupt nicht geschlafen haben, stattdessen bekam ich nachmittags eine ziemlich ausführliche E-Mail, in der er eine etwa 13000 Kilometer lange Route in 150 Etappen eingeteilt hatte. Spätestens da wusste ich: Mein Bruder meinte es bitterernst.

Paul und Hansen sind Zwillingsbrüder und entschließen sich mit dem Fahrrad nach Shanghai zu fahren.

Das Buch beginnt direkt mit einer Gefahrensituation. Nachdem ich nun selbst auf dem Pacific Crest Trail unterwegs war, kann ich das etwas besser nachvollziehen.

Im stillen Kämmerlein liest (trocken, warm, sicher) sich die Situation weit witziger / angenehmer, als sie in der Realität war. Das lässt sich einem Leser oder Zuhörer nur schwer vermitteln. Solche Situationen ergeben sich aber zwangsläufig auf einer Derartigen Reise.

Als sie uns fragen, woher wir kommen und wohin wir wollen, und wir wahrheitsgemäß antworten, dass wir auf dem Weg nach China sind, schauen sie uns halb belustigt, halb fassungslos an. »Die sind doch bekloppt«, ruft der eine dem anderen zu, das kann ich verstehen, auch wenn ich kein Wort Lettisch spreche.

Die Zwillingsbrüder sind vom Typ her sehr verschieden (bisher, dachte ich immer, dass das Gegenteil der Fall ist), sind sich aber trotzdem sehr nah aber es fliegen auch oft genug die Fetzen. Das Buch ist abwechselnd von beiden Perspektiven geschrieben.

Das Buch pickt sich diverse Situationen aus der Vorbereitung und der Reise heraus und lässt aber auch größere Teile aus. Insgesamt hatte ich aber das Gefühl einen ganz guten Überblick zu bekommen. Das Buch gibt realistisch wieder, dass eine derartige Tour einerseits ein Traum aber eben auch oft beinhart ist.

Die Reise beginnt in Deutschland und geht über Polen, Litauen, Lettland, Russland, Kasachstan, Kirgisistan nach China.

Es gibt die Aussteiger, dazu würde ich auch Nils zählen, es gibt die Leute, die ganz besonders von ihrem Fahrzeug begeistert sind und es an seine Grenzen bringen möchten, wie André, es gibt die Sinnsuchenden, wie Gilles und Lucie, es gibt die Extremsportler, die Abenteurer, die Kulturinteressierten und diejenigen, die für eine Zeit den Kopf freibekommen möchten.

Wie heißt es so schön? Wenn einer eine reise tut, dann kann er was erzählen. Bei den beiden ist auch einiges an Glück dabei. Von versehentlichen fast Grenzübertritten bis zum Entkommen von gewaltbereiten und betrunkenen Verfolgern ist alles dabei.

Man sieht auch, dass so eine Reise – die auf Bildern und vor dem geistigen Auge ganz toll aussieht, eben nicht nur toll ist und man irgendwann einfach die Nase voll hat. Das kenne ich so auch von meiner PCT Tour.

Wie so oft in derartigen Reiseberichten menschelt es sehr. Manchmal hilft es einfach mit den Leuten zu reden und Probleme lassen sich aus der Welt schaffen. Ob es verlorene Pässe oder andere Dinge sind, auch wenn es eigentlich nicht gehen sollte.

Fazit:

Paul strampelt wütend neben mir her und senkt den Kopf wie ein angriffslustiger angriffslustiger Stier: »Verdammt, ich hab einfach die Schnauze voll von dem Ganzen. Fahren, essen, schlafen, fahren, schwitzen, und immer die gleichen doofen Fragen.

Sehr interessante Reiselektüre und absolut empfehlenswert auch wenn eine derartige Reise sicherlich nicht jedermanns Sache ist.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

  • Zwei um die Welt in 80 Tagen ohne Geld
Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

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Wochenrückblick – USA / PCT Teil zwei

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Zwei nach Shanghai

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Abseits der PCT Vorbereitungen habe ich diese Woche anderthalb Bücher gelesen. die Rezension von The King (nein nicht Elvis) ist bereits online und ich bin gespannt auf den letzten Teil der Serie. Ansonsten habe ich deutliche Fortschritte bei dem Buch zwei nach Shanghai gemacht.

Auf dem PCT werde ich in den Erholungsphasen sicher wieder etwas zum Lesen kommen. Erfahrungsgemäß kann ich eh nicht einfach durchhiken wie das bei einigen funktioniert, weil ich eh irgendwelche Fußprobleme habe.

Zu der Serie Lucifer soll die 5 und letzte Staffel übrigens nun 16 statt 10 Folgen erhalten. Ich bin gespannt.

PCT und Urlaub

Die Letzte Woche war wieder etwas mehr mit PCT (Pacific Crest Trail) Vorbereitung geprägt. Da ich nach den ersten rund 560 Meilen etwas Erfahrung habe (was brauche ich und was nicht), ging es aber ganz gut voran. Etwas beschämend ist wie weit einige andere Hiker unterdessen sind aber ich weiß auch nicht genau wie viel einige vom Trail ausgelassen haben. Fakt ist aber das ich auch abseits der Schneesituation und der Erkrankung meiner Mutter die Pause dringend nötig hatte. Meine Fußprobleme (Schmerzen an mehreren Stellen) sind auch nach wie vor vorhanden. Ich will es aber trotzdem versuchen. Will sagen: Es muss halt auch körperlich passen und das war bei mir leider nur bedingt so. Somit sind die Vergleiche mit anderen müßig.

Das Thema Schnee und reißende Flüsse scheint nun weitgehend erledigt zu sein. Dafür fallen jetzt blutrünstige Moskitoschwärme über die Hiker her und es ist teilweise sehr heiß. Das betrifft offenbar weite Teile des PCT. Dementsprechend habe ich am Montag noch die Insect Shield Kleidung getestet. Die Hose hatte ich bereits auf dem ersten Teil des PCT an. Das Hemd ist mir einfach zu warm. Dementsprechend habe ich meine Langarm Merino Shirts nun mit Anti Mücken / Moskito Spray für Kleidung behandelt. Hoffentlich bringt es was. Für die Haut habe ich auch was dabei und natürlich ein Insketennetz für den Kopf. Das hilft aber alles wohl nur sehr begrenzt, wenn sich hunderte auf einen stürzen.

Los geht es dieses mal mit einem kleinen Reststück Wüste (Ridgecrest nach Kennedy Meadows) und dann geht es direkt in die High Sierras und wenn alles glatt läuft auf den höchsten Berg der USA. Dort stellt sich die Frage, ob ich mit der Höhe von rund 4500m zurecht komme. Den selbst der PCT steigt in dem Bereich auf fast die gleiche Höhe.

Danach werde ich schauen wie es läuft. Entweder kommt dann noch ein Stück Sierra Strecke oder ich springe nach Nordkalifornien (Lassen National Park) und anschließend ist Oregon geplant (sofern möglich in voller Länge).

Aktuell sind in den Sierras bzw. davor so gut wie keine Thru Hiker unterwegs (die sind entweder längst durch oder wollen den Teil als letztes erledigen, weil sie Richtung Norden gesprungen sind, als so viel Schnee lag). Somit gibt es leider auch nur wenig aktuelle Wasserreports. D.h. ich muss damit leben, dass ggf. in einzelnen Flüssen kein Wasser mehr ist. Ich muss also mehr Wasser mitnehmen oder Gefahr laufen, dass ich teilweise keins finde (das kann dann lebensbedrohlich werden).

Ich habe mir auch einen Plan B zurechtgelegt. Wenn ich innerhalb des ersten Monats merke, dass der PCT Hike für mich nichts mehr bringt, weil die Fußprobleme zu groß werden / sind, dann werde ich zwei Rundreisen machen. Die erste ist eine Wandertour (allerdings beschränkt sich das Wandern auf 5-10km pro Tag bzw. an einem Tag auf maximal 20km). Das sollte ich locker hinbekommen, wenn ich mich nicht verletze. Im Vergleich zu den 30km+ des PCT mit teilweise mehr als 1500 Höhenmetern ist das quasi Erholungsprogramm.

Eine Zweite mögliche Tour geht von New York nach Orlando (bei dieser Tour der oben erwähnte King – Elvis auch Thema, weil die Tour über Memphis und New Orleans geht). Die beiden Touren passen direkt hintereinander oder ich kann auch nur eine von beiden machen.

Die zweite Tour is eine Standardbustour, die nur minimales Laufprogramm enthält. Das sind natürlich Zusatzausgaben, die so nicht geplant waren aber das dieses Jahr finanziell desaströs wird (Verdienstausfall + Kosten), war ja bereits vorher klar. Ansonsten laufe ich bei beiden Touren natürlich aufgrund der ggf. kurzfristigen Buchung Gefahr, dass sie bereits ausgebucht sind.

Ab Anfang Oktober sind mit meinem Cousin 3 Tage Universal (2 Parks) und 6 Tage Disney (4 Parks) in Florida geplant also reines Entspannungsprogramm. Da wir noch alte Disney Tickets hatten, die auch noch zeitlich unbegrenzt gültig waren, ist der Erholungspart nicht gerade günstig aber die Kosten sind zumindest überschaubar.

Dienstag geht es somit wieder Richutung USA und wenn alles gut läuft bin ich bereits Mittwoch Nachmittag wieder auf dem Trail. Wann und wie es die ersten Berichte gibt weiß ich nicht. In Kennedy Meadows gibt es wohl WLAN gegen Bezahlung. Die Tage danach gibt es weder WLAN noch Handy Netze (wohl ca. für eine Woche nicht).

Weitere Leselaunen

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Wochenrückblick – Training und Floridaplanung

Leselaunen / Wochenrückblick

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Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Zwei nach Shanghai

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Lucifer

Ich bin nun mit der Serie Lucifer durch. Die vierte Staffel war sehr gut. Es hat der vierten Staffel gut getan, dass man nicht so viele Folgen gedreht hat. In der dritten Staffel wirkte es schon etwas uninspiriert die Geschichte auf 26 Folgen zu verteilen. Optimal waren aus meiner Sicht die 13 Folgen der ersten Staffel.

Die erste Staffel fand ich neben der vierten Staffel am besten. Die Mimik von Lauren German und die freche Art von Tom Ellis + Maze sind einfach großartig. Lediglich die “Kriminalfälle” finde ich viel zu simpel und wie die teilweise “gelöst” werden ist arg unglaubwürdig. Aber das ist in der Serie ja eh eher Nebensache.

Bücher

Meine Buchlesemotivation ist gerade irgendwie gegen 0. Das lag aber auch daran, dass ich vor Augen hatte, dass ich auf dem PCT wieder mehr zum Lesen komme, zumindest an Tagen wo ich mich schone.

 

Für Anfang Oktober habe ich mit einem Bekannten einen Besuch in Orlando (das ist die Welthauptstadt der Freizeitparks) geplant. Wir haben noch 6 kostenlose Tage bei Disney übrig und waren dort seit 10 Jahren nicht mehr. Insofern wird es mal wieder Zeit. Da kommt das Kind im Manne wieder durch. 😉

Wenn man die Zeit in den Parks optimal nutzen will, erfordert das vorher immer einiges an Planung, da die Öffnungszeiten von Tag zu Tag variieren und man auch schauen muss welche Shows / Events nur zu bestimmten Zeiten stattfinden. Mir macht die Planerei aber Spaß. Aktuell kommuniziere ich noch mit Disney, weil die alten Tickets offenbar nicht so richtig im aktuellen IT-System vorgesehen sind.

Bevor wir die 4 Disneyparks besuchen, wofür wir 6 Tage eingeplant haben, werden wir noch drei Tage in den zwei Universalparks verbringen.

PCT

Der Flug und die Bahnfahrt sind für den 30.07 angesetzt. Da ich seit Mitte Juni leichte Schmerzen in den Füßen hatte (einige davon interessanterweise erst seit ich vom Trail runter bin), hatte ich die Füße bisher geschont, weil ich die ganze Zeit dachte, dass die schon wieder verschwinden werden. in den letzten Wochen war es so, dass der Schmerz hauptsächlich nach dem Aufstehen da war und dann über den Tag eher in den Hintergrund getreten ist. Den Flug muss man ja eh einige Wochen im Voraus buchen, weil es sonst sehr teuer wird. Somit musste ich den auf gut Glück buchen.

Freitag habe ich jetzt mal wieder die Trainingsrunde gemacht, die ich vor dem Trail auch immer gelaufen bin (mit ca. 16kg Gewicht). Die Strecke ist ca. 22km lang mit etwa 600 Höhenmetern. Gemessen am PCT ist das also nichts besonderes, sondern entspricht eher dem was man dort täglich zu bewältigen hat.

Erst lief es ziemlich gut aber nach ca. der Hälfte wurden die Fußschmerzen ziemlich heftig. Als ich dann zu Hause war und die Schuhe ausgezogen hatte, konnte ich mich nur noch humpelnd fortbewegen. Das ging dann zwar am nächsten Tag wieder deutlich besser, ist aber nicht gerade die optimale Ausgangsbasis für den PCT. dort läuft man ja eher doppelt so lang und das 5 Tage am Stück.

Aktuell hadere ich gerade mit mir wie ich weiter mache. Ich werde Morgen noch mal die gleiche Strecke laufen. Aktuell schwanke ich zwischen so macht das keinen Sinn / Spaß und es wird schon irgendwie gehen auf dem PCT.

Es ist auch nicht nur ein Bereich der schmerzt. In der Mitte des Fußes außen ist ein Knochen an dem schmerzen auftreten und am forderen Fußbereich (zwischen den beiden Ballen) und in der Ferse. Immerhin schmerzen an beiden Füßen die gleichen Stellen.

Das alles schon ziemlich mimimi, wenn ich mir überlege, dass andere die 2650 Meilen ohne größere Probleme durchlaufen (ich habe auf dem PCT gerade mal 560 + evtl. 40 in Yosemite und dann noch mal 1xx Trainingsmeilen diese Jahr also zwischen 700-750). Aber die Fußprobleme hatte ich deutlich abgeschwächt bereits vor dem PCT bzw. auf dem PCT auch relativ schnell. Jetzt sind sie wohl nur deutlich intensiver.

Es ist manchmal schon witzig im Leben. Man hat entweder Geld und keine Zeit oder wie ich jetzt Geld und Zeit aber dann macht die Gesundheit nur bedingt mit. Irgendwas ist immer, oder? 🙂 Insgesamt bereue ich das PCT Erlebnis aber keineswegs. Die Zeit war sehr gut, auch wenn ich nun noch unter den Effekten leide. Die Frage ist jetzt nur, ob die zweite Runde noch sinnvoll ist unter den Rahmenbedingungen.

Aktuell schwanke ich jetzt zwischen Vernunft was aber auch kneifen bedeutet oder Unvernunft was vermutlich eine ganze reihe weiterer Schmerzen mit sich bringt und natürlich auch das Risiko einer ernsthaften Verletzung aber auch neue Eindrücke.

Die Chance natürlich auch ziemlich einmalig. Ich habe noch das Permit und Zeit. Leider kann man auf dem PCT auch nicht beliebig wenig / langsam laufen, weil man ja Essen und Wasser benötigt und weil speziell Essen teilweise nur alle 100 Meilen verfügbar ist. Man müsste also noch mal deutlich mehr Gewicht schleppen, wenn man langsamer läuft.

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Wochenrückblick – PCT Woche 9 – Las Vegas, Grand Canyon (Skywalk)

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Aktuell lese ich die Scythe Reihe.

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 55 – Las Vegas – Tag 1 – 09.06.2019

Der heutige Tag war der teuerste aber nicht ansatzweise der beste.

Evtl. hatte ich Vegas besser in Erinnerung als es der Realität entspricht (dazu neigt man ja bei vergangenen Dingen) oder es hat sich nicht zum Vorteil entwickelt. Der Strip ist nördlich vom Treasure Island tot. Das Stratosphere steht etwas verloren zwischen der Freemont Street und dem aktuellen Strip.

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Ellis Island (quasi im Kasino) bin ich zum Mob Museum gewandert. Der Weg hat sich ziemlich gezogen und nach dem Treasure Island kam so gut wie nichts interessantes mehr.

Das Museum handelt von der Geschichte des Verbrechens primär aber nicht nur in Vegas. Das Museum ist ganz interessant, wenn auch etwas teuer (27$ in der einfachsten Version).

Danach habe ich das Neon Museum besucht. Das kann man sich getrost sparen und ist auch viel zu teuer (22 $). Die Hauptattraktion ist die Hardrock Gitarre (bzw. eine davon – die andere ist nach wie vor am Strip am Hardrock Café zu sehen). Die aus dem Museum war offenbar an einem geschlossenen Hard Rock Café oder Hotel.

Avengers – Captain America

Da ich keine Lust hatte den langweiligen Weg zurück zu laufen, habe ich mir einen Lyft Ride zur S.H.I.E.L.D. Station gefahren (Stichwort Avengers). Dort gibt es primär einige Original Requisiten zu sehen und ein paar mäßige interaktive Elemente für 42$. Auch das ist das Geld nicht wert, auch wenn es für Fans wohl ein Muss ist.

Avengers – Black Widdow

Danach war ich im Venetian und Caesars Palace. Dort bin ich per Zufall in zwei Fotoausstellungen gelandet. Die waren beide wirklich gut und kostenlos, so lange man die Bilder nicht kaufen möchte, die dort ausgestellt sind.

Danach habe ich mich dann auf den Weg Richtung der Michael Jackson Show vom Cirque du Solail gemacht.

Avengers

Einen Zwischenstopp habe ich bei einem vermeintlichen Italiener gemacht. Die Terrasse war nett, das war es aber auch. Spaghetti mit Tomatensoße (die Portion war nicht mal groß) für 16$ + eine Dose italienische Cola für 6$. Die Nudeln waren noch halb hart.

Wie stand es in der Speisekarte: Manchmal sind besonders die einfachen Dinge schwierig. Offenbar!

Die Michael Jackson Show war gut aber krankt natürlich daran, dass die Musik nur bedingt live ist. Der Gesang war zu gut 90% von Michael im Original. Eine Band habe ich auch nicht gesehen (lediglich eine Gitarrenspielerin mit E-Gitarre).

Der Cirque hat also primär Artistik und Tanz beigetragen. Die modernen Bühnenshows sind aber wirklich klasse umgesetzt. Wie auch bei Disney werden Projektionen und Realelemente und Licht optimal kombiniert. Am Ende wird sogar Michael Jackson so in das Tanzensemble projiziert, dass man fast hätte meine können, dass er auf der Bühne steht.

Die Projektion nimmt dabei auch die Seitenwände in Anspruch. Das ist etwa so wie früher im 180° Kino.

Auch bei dieser Show sin Elemente vorhanden, die man früher nur bei Illusionisten gefunden hätte.

Montag – Tag 56 – Las Vegas – Tag 2 – 10.06.2019

Da die noch fehlenden “Attraktionen” nicht vor 10 eröffnen kann ich mir heute etwas mehr Zeit lassen. Ich buche noch die David Copperfield Show (ich hoffe die hat sich in den letzten Jahren verändert, die alte Show kenne ich schon). Es wird aber wohl das letzte Mal sein, dass ich ihn sehe.

Anschließend gehe ich frühstücken und ganz gemütlich zum MGM Grand.

Auf dem Weg dorthin entdecke ich einen Stand an dem die Tickets mit Nachlässen verkauft werden. Für Titanic und Hunger Games zahle ich zusammen 59$. Das ist zwar immer noch zu teuer aber besser als der Originalpreis.

Nach etwas Suchen finde ich die Hunger Games Ausstellung in der ich allerdings alleine bin. In der Ausstellung kümmern sich insgesamt 5 Mitarbeiter um mich. Neben diversen Kostümen gibt es das Zugabteil (partiell) und Snows Schreibtisch zu sehen.

Hunger Games – Wache

Anschließend bekommt man noch die Chance seine Schießkünste mit dem Bogen auf bewegliche und stationäre Ziele zu testen. Das macht erstaunlich viel Spaß. Man schießt dabei Pfeile auf eine ziemlich breite Leinwand ab auf die Ziele projiziert werden.

Hunger Games

Die Titanic Ausstellung hat einen Audioguide dabei, der oh Wunder noch mal 5$ extra kostet. Sowas finde ich ziemlich armselig. Wenn der Audio Guide dazu gehört, dann sollte er im Preis enthalten sein und nicht erneut mit weiteren Kosten zu Buche schlagen.

Hunger Games

Die Ausstellung ist recht gut gemacht. Die Artefakte von der Titanic sind weitgehend Geschirr und anderer Kleinkram. Das größte Teil ist ein Teil vom Bug (15 Tonnen schwer).

Hunger Games

Wenn man sich die Dicke des Stahls anschaut, kann man sich nich vorstellen, dass der Eisberg das Schiff auf der Länge aufgeschlitzt hat.

Ansonsten lernt man einiges über die verschiedenen Klassen, Preise für die Fahrten, Anzahl der Überlebenden aus den verschiedenen Klassen, Kabinen usw.

Titanic Exhibition

Die Kabinen der ersten und der dritten Klasse und die Treppe zum Speiseraum wurden nachgebaut.

Obwohl ich bereits in Irland das Titanic Museum besucht habe, war die Ausstellung eine gute Ergänzung. Aber wie alles in Vegas bisher ist es nett das mal gesehen zu haben aber richtige Highlights sind das nicht.

Abends hält sich offenbar jemand für Spiderman. Der Typ rennt über den 8 spurigen Strip. Alles hupt und dann bewegt er sich gebückter Haltung auf dem Bürgersteig und anschließend verliere ich ihn in der Menge. Ob er Glück hat oder ob das was mit Können zu tun hat, weiß ich nicht. Zumindest hat der einen Sprung in der Schüssel.

Dienstag – Tag 57 – Grand Canyon + Skywalk – 11.06.2019

Heute wird es sehr touristisch. Ich habe eine Tour zum Skywalk, also zum Westrim des Canyons gebucht.

Es geht um 6:15 ab dem Hotel los. Ich stehe um 4:45 auf. Echt früh, wenn man erst nach 10 ins Bett gekommen ist. Irgendwann nachts ist auch die Polizei oder der Notarzt direkt vorm Fenster vorbeigefahren.

Das Hotel ist aber im Vergleich zu den bisherigen aber ziemlich ruhig.

Um 7:00 beginnt die Tour nachdem alle an den Hotels eingesammelt wurden. Zuerst fahren wir zum Hoover-Staudamm, dann zum Grand Canyon.

Dort haben wir Zeit von 10:00 bis 13:30 zur freien Verfügung. Es gibt drei Stationen. Die erste ist der Skywalk. Dort sieht man aufgrund von Absperrungen fast nichts, wenn man nicht das Extraticket in den Skywalk investiert (27$ aber sonst fährt man auch nicht zum Westrim).

Der Skywalk ist gut. Die Restriktion, dass man dort selber keine Fotos machen darf, ist aber traurig.

Am zweiten Punkt bekommt man einen Nebenarm des Grand Canyon zu sehen und kann auch etwas wandern.

Der dritte Punkt ist eine künstliche “Wildweststadt”.

Um 16:30 sind wir zurück in Vegas. Unser Tourguide will uns >=15% Trinkgeld abknöpfen (bei ca. 140$ Tourkosten und ca. 50 Leiten wäre das wohl kein schlechtes Geschäft, wenn die Leute das so mitmachen würden). Viel geleistet wurde auch nicht seitens des Guide.

Abends schaue ich mir noch den Vulkanausbruch vor dem Mirage an und mache die High Roller Fahrt (größtes Riesenrad der Welt).

Da die Position des Riesenrades nicht optimal ist, hält sich die Übersicht aber in Grenzen.

Panorama

Mittwoch – Tag 58 – Las Vegas – 12.06.2019

Für heute habe ich kaum noch Programm in Vegas (Madame Tussauds, David Copperfield, Flippermuseum).

Es geht heute primär um die Frage wie und ob weiter mit dem PCT.

Madame Tussauds – Angelina Jolie

Wie heißt es so schön aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Natürlich haben sich in der Zeit seit Yosemite keine wirklichen Veränderungen ergeben.

Madame Tussauds – Spice Girls

Ab Kennedy Meadows nach Norden liegt meiner Meinung nach viel zu viel Schnee. Es haben sich schon Hiker durchgeschlagen aber das ist alles andere als ungefährlich. Dabei sollten entsprechende Schnee- / Eisskills vorhanden sein und man benötigt Glück bzgl. des Wetters.

Madame Tussauds – Brad Pitt

Weiter im Norden ist es nicht besser, wie man auf Schneegraphen sieht und wie man in diversen Berichten liest. Auch dort hatten Hiker teilweise diverse Probleme.

Zumal man für die Reise dorthin mindestens 200$ ausgibt und locker 2 Tage unterwegs ist. Dabei darf man sich dann auch noch ein Schlafabteil teilen (bei anderen Hikern hätte ich keine Bedenken aber so schon).

Wie ich festgestellt habe, ist nach Vegas kommen auch deutlich einfacher als wieder weg. Die Route, die ich nach Vegas genommen habe, gibt es in der Gegenrichtung nicht.

Madame Tussauds – Siegfried & Roy

Ich könnte für knapp 90$ mit dem Greyhound wieder nach Tehachapi fahren und noch mal 5 Tage hiken. Aber auch in der Zeit wird sich nichts Wesentliches ändern. Stand jetzt ist meiner Meinung nach, dass es 4 bis 6 Wochen dauert bis der Schnee hinreichend geschmolzen und die Flüsse passierbar sind. Selbst dann ist in den High Sierras noch Schnee vorhanden.

Auf den Videos von Yosemite sieht man gut wie unpassierbar Flüsse werden können.

Madame Tussauds – Captain America

Vor ein paar Tagen gab es auch einen Webcast von ehemaligen Thru Hikern. Fazit war, dass die Sierras aktuell nicht für jeden empfehlenswert sind.

Ansonsten schaue ich mir noch die aktuellsten Berichte von Hikern an, die nach Norden gesprungen sind. Auch das sieht alles sehr verschneit aus.

Die gesundheitlichen Themen wie Gewichtsabnahme, Fußgelenksprobleme bzw. Hüfgurtauflage sind natürlich auch nicht weg.

Ich entscheide mich meinen PCT-Hike zu beenden. Ich sehe keinen Sinn darin unbestimmte Zeit zu warten, um dann irgendwann in den Sierras weiter zu machen. Jeder Wartetag kostet zwischen 100-150$. Dabei ist es ziemlich egal, ob Hotel oder Airbnb. Ich kann mir schönere Dinge vorstellen als für den Preis im Hotel zu hocken.

Es wäre sogar günstiger in Deutschland einen Monat oder anderthalb Monate zu warten und dann erneut rüber zu fliegen.

Wie fühlt sich das nun an? Ich habe ziemlich gemischte Gefühle.

Einerseits habe ich den Wüstenteil durchquert und knapp ein Viertel des PCT gelaufen. Ich habe zwei 3000er bezwungen (beide mit Schnee und unter erschwerten Bedingungen), hatte Hagelschauer, Eis und diverse Dinge, die man in einem normalen Jahr in den Sierras erlebt und nicht in der Wüste. Dafür war die Wüste aber auch kühler als in anderen Jahren und wir hatten mehr Wasser.

Ich habe Yosemite erwandert (zumindest was ich sehen wollte) und als einer der ersten dieses Jahr den Halfdome bestiegen.

Das fühlt sich schon gut an. Ich habe etwas erreicht und den Strapazen gestrotzt.

Neben diesen Dingen war ich noch in LA und hatte dort 3 tolle Tage und in Vegas, wo ich auch einiges erlebt habe.

Das war die Habenseite. Entgangen ist mir die Besteigung des Mount Whitney, die High Sierra, Oregon, Washington. Toll wäre sicherlich auch der Crater Lake gewesen.

Das fühlt sich schon etwas nach Scheitern bzw. entgangener Chance an.

In Summe kann ich mich aber nicht beschweren. Ich habe ein paar Blessuren aber keine echten Verletzungen und es ist noch alles dran. Das kann dieses Jahr nicht jeder behaupten und ich habe eine Menge erlebt.

Die Umbuchung des Fluges ist eine 10 Minuten Aktion. Schon ist der Rückkehrtermin nicht mehr Oktober, sondern Juni und die Umbuchungsgebühr fällt mit ca. 100 € relativ gering aus. Jetzt ist es amtlich. Es geht zurück nach Hause.

Das Flippermuseum ist ziemlich gut bestückt. Es gibt keinen Eintrittspreis aber jeder Flipper kostet pro 3 Kugeln zwischen 25 Cent und einem Dollar. Die meisten 50 Cent und die bekannteren 75 Cent. Es gibt auf ein paar Spielkonsolen und sonstige Raritäten.

Von der Copperfield Show hatte ich mir nicht so viel erhofft, weil ich vor längerer Zeit zwei Shows von ihm gesehen habe und es da bereits deutliche Überschneidungen gab.

Obwohl er die gleichen Grundelemente nutzt ist fast alles neu in seiner Show. Da der Raum nun für Copperfield Verhältnisse relativ klein ist (1000 Leute) wirkt es aber nicht mehr ganz so glamourös wie vorher, wo er Hallen mit 10000 Leuten bespielt hat.

Dazu kommt noch, dass er das wohl einfach schon zu lange macht. Der Charme, den er früher ausgestrahlt hat ist nicht mehr so ausgeprägt. Stattdessen wirkt seine Darbietung zu routiniert, etwas arrogant und leicht gelangweilt. Er bewegt sich auch deutlich gemächlicher als früher. Als währen der Show etwas an einer Plattform lose ist, weist er seine Mitarbeiter in der Show pantomimisch darauf hin.

Die Show ist trotzdem Weltklasse. Lediglich seine Blicke zur Decke waren zu offensichtlich. Da hängen diverse Displays, die ihm Informationen geben (die meisten Leute haben das aber wohl nicht bemerkt, bzw. Die Kästen nicht als Displays erkannt ). Bei einigen Tricks hat man Ideen wie sie funktionieren oder womit sie zusammenhängen.

Zum Beispiel zerstört er Luftballons ohne Berührung (einmal den Inneren von zwei Luftballons). Darunter befinden sich ans Stromnetz angeschlossene Kugeln mit was auch immer darin.

In der Show fliegt sogar ein mehrere Meter großes UFO durch die Halle. Wie immer bei derartigen Shows würde es vermutlich schon einen großen Teil der Illusion zerstören, wenn man sie 2x anschaut.

Donnerstag – Tag 59 – Las Vegas – 13.06.2019

Für heute gibt es nicht viel zu berichten. Ich packe, lese etwas und abends schaue ich mir noch für relativ kleines Geld (40$) die Michael Jackson Ive Show im Strat an.

Das war die schlechteste Show in meiner Zeit in Vegas. Der Michael Jackson Imitator ist ein ziemlich guter Tänzer aber gesanglich kommt er nicht an Michael ran. Es fehlt einfach das gewisse Etwas.

Die Tänzer sind auch eher zweitklassig. Das ist kein Vergleich zu den Cirque Choreografien.

Freitag – Tag 60 – Las Vegas, Denver, Frankfurt – 14.06.2019

Es ist verrückt wie schnell man im Flieger die 2650 Meilen des PCT zurücklegt (ca. 4 Stunden). Ich habe mit Vorbereitung zum PCT und Training gerade mal 700 Meilen gelaufen. Auf dem Trail läuft man in vier Stunden 4-5 Meilen (ohne Schnee).

Wie sieht der weitere Plan nun aus. Ich werde die Schneeentwicklung beobachten. Weiterhin hat meine Mutter eine angerissene Sehne an einem Arm. D.h. Ich werde wohl mindestens 4-5 Wochen zu Hause gebraucht.

Ansonsten muss ich schauen was meine Blessuren machen und ggf. trainieren. Sonst geht es wieder bei 0 los, wenn ich noch einen Anlauf auf weitere Teile des PCT starte.

Ich weiß nur noch nicht wie ich das Flugthema löse. Damit der Flug halbwegs günstig ist, müsste ich ihn jetzt buchen. Das bringt mich aber wieder in die Situation evtl. zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

United wollte für einen kurzfristigen Flug von LA über 2000€. Das Umbuchen hat dann interessanterweise „nur“ 100€ gekostet.

Samstag – Tag 61 – Ankunft in Deutschland – 15.06.2019

Tja, wer hätte letzte Woche gedacht, dass ich heute wieder in Deutschland bin. Von Frankfurt geht es mir dem Zug zurück nach Hause.

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