3. Lesequartal 2019

Auch etwas verspätet aber hey, weit schneller als das 2. Quartal.

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:


Dark Elements Glühende Gefühle – Jennifer L. Armentrout

Vierter und meiner Meinung nach bisher bester Teil aus der Dark Elements Reihe. Mit diesem Buch bleibt Armentrout zwar in der Welt, die sie in den ersten drei Büchern eingeführt hat, führt aber neue Charaktere ein. Ich empfehle aber die drei vorherigen Bände vorher zu lesen, weil man in diesem Band “alte” Bekannte trifft und das Lesen gleich mehr Spaß macht.

4.5 out of 5 stars 4,5/5


Red Rising Dark Age – Pierce Brown

Red Rising Dark Age - Pierce Brown

Der zweite Teil der zweiten Trilogie schwächelt etwas. Tote sind wieder da und ich hatte das Gefühl, dass etwas die Ideen ausgehen. Ansonsten gibt es das was die Serie ausmacht. Gewalt, Folter, Ränkespiele und Machtkämpfe.

4 out of 5 stars 4/5


Zwei nach Shanghai – Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Zwei nach Shanghai - Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Das Buch handelt von den Erlebnissen zweier Brüder, die mit dem Rad von Deutschland nach Shanghai fahren und dabei eine ganze menge Abenteuer erleben.

4 out of 5 stars 4/5


Throne of Glass – Sarah J. Maas

Throne of Glass Die Erwählte - Sarah J. Maas Throne of Glass Kriegerin im Schatten - Sarah J. Maas Throne of Glass Erbin des Feuers - Sarah J. Maas Throne of Glass Königin der Finsternis - Sarah J. Maas Throne of Glass Die Sturmbezwingerin - Sarah J. Maas Throne of Glass Der verwundete Krieger - Sarah J. Maas Throne of Glass Herrscherin über Asche und Zorn - Sarah J. Maas

Serie um eine Assassine, die aus der Hölle gerettet und anschließend in diverse Abenteuer verstrickt wird, die einen ganz wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Fantasywelt haben. Die Serie steigert sich über die Bücher. Teil 5 und 7 sind genial. Die anderen könnten manchmal etwas mehr Schwung vertragen.

4 out of 5 stars 4/5


1001 Dark Knights The King – Jennifer L. Armentrout

1001 Dark Knights The King - Jennifer L. Armentrout

Ich fand den ersten Teil der Serie spannender. In diesem Teil passiert relativ wenig. Das Buch fühlt sich eher wie das Bindeglied zum Finale an. Insofern bin ich gespannt auf den letzten Teil.

3.5 out of 5 stars 3,5/5


 

Throne of Glass [Serie]

Throne of Glass Celaenas Geschichte - Sarah J. Maas

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Sarah J. Maas

Teile der Serie:

  • Throne of Glass Prequel – Celaenas Geschichte (481 Seiten)
  • Throne of Glass 1 – Die Erwählte (496 Seiten)
  • Throne of Glass 2 – Kriegerin im Schatten (523 Seiten)
  • Throne of Glass 3 – Erbin des Feuers (647 Seiten)
  • Throne of Glass 4 – Königin der Finsternis (784 Seiten)
  • Throne of Glass 5 – Die Sturmbezwingerin (831 Seiten)
  • Throne of Glass 6 – Der verwundete Krieger (832 Seiten)
  • Throne of Glass 7 – Herrscherin über Asche und Zorn (1104 Seiten)

Gelesenes Format

eBook

Rezension und Inhalt:

Prequel:

Kein Name, kein Datum. Während sie auf das Papier starrte, konnte sie sich beinahe das wilde Grinsen der jungen Frau und ihren herausfordernden Blick vorstellen. Das hier war nichts anderes als eine Aufforderung – ein Tritt in den Hintern.

In dem Buch werden mehrere Kurzgeschichten von Celaenas Heldentaten erzählt, die in der Hauptserie nur kurz erwähnt werden und auf deren Ruf Celaenas Ruf fußt.

Dabei wird recht schnell klar, dass Celaenas Ruf besser ist, als ihre Fähigkeiten als Assassine. Oft hat sie ziemlich viel Glück.

Es werden alle Geschichten erzählt, die in der Hauptserie erwähnt werden. Die Geschichten sind im einzelnen: Die Sklavenbefreiung bei Rolfe, die Begegnung mit Yrene, die stummen Assassinen mit Ansel und dem Händler für Spinnenseide der seine Jugend verkauft hat, der Verrat und die Auslieferung an den König.

»Mein Vater«, sprach Ansel weiter, »ist der Lord von Briarcliff. Er hat mich zur Ausbildung hergeschickt, damit ich mich ›nützlich machen kann‹. Aber ich glaube, das lerne ich nicht einmal in fünfhundert Jahren.«

Es ist etwas anfangs gewöhnungsbedürftig diese Geschichte nach der Hauptserie zu lesen, da Celaena sich in der Hauptserie von der frechen Jugendlichen zur Königin weiterentwickelt und am Ende ganz anders agiert als sie das hier zu Beginn tut.

Die Celaena in diesem Band ist ziemlich hochnäsig und arrogant, hat aber das Herz schon am rechten Fleck, sofern man das von einer Assassine behaupten kann.

Buch 1:

»Macht Euren Mund besser nicht auf, dann merkt es keiner.« »Wir wissen beide, dass das ganz unmöglich ist.«

Celaena ist eine verurteilte Assassinin, die in einem Straflager einsitzt, in dem die meisten innerhalb kürzester Zeit sterben. Doch nach einem Jahr bekommt sie ein Angebot, wie sie ihre Freiheit erlangen kann.

 

Achtung: Die Rezension enthält einige kleinere Spoiler.

 

Das Buch ist primär aus Celaenas Perspektive geschrieben. Die Autorin setzt aber sehr dosiert auch einzelne Kapitel aus der Perspektive von anderen Charakteren ein.

 

Ich finde Celaenas Darstellung im ersten Band unglaubwürdig. Sie war die erfolgreichste Killerin und kann es angeblich mit zig Gegnern gleichzeitig aufnehmen. Sie ist nicht mal 20 und überlebt ein Jahr in einem Gefängnis in dem andere in wenigen Monaten sterben.

»Wir alle haben Narben, Dorian. Meine sind nur zufällig besser zu sehen als die meisten anderen.

Dann wird sie aus dem Gefängnis befreit und muss gegen die besten Kämpfer des Reiches antreten, obwohl sie gefoltert und unterernährt ist.

 

Plötzlich ziert sie sich dann wegen einem kalten Fußboden (das wird in den Minen wohl noch das geringste Problem gewesen sein) oder mokiert sich über ihre Klamotten.

 

Sie ist ist angeblich sehr klug, zieht aber oft falsche Schlüsse, obwohl die richtigen naheliegend sind.

Buch 2:

Sie hätte nichts dagegen, mit ihm zu arbeiten – aber nicht auf die Weise, die Roland meinte. Ihr schwebten da eher ein Messer, eine Schaufel und ein namenloses Grab vor.

Celaena ist zum Champion des Königs ernannt worden und somit ist die unmittelbare Gefahr vorerst genannt? Oder befindet sie sich nun in noch größerer Gefahr?

 

Das Buch beginnt relativ gemächlich. Die Dreiecksbeziehung zwischen Celaena, Dorian und Chaol ist nach wie vor Thema.

 

Insgesamt finde ich diesen Teil deutlich besser. Jeder Charakter hat seine Macken und Eigenarten und oft entwickeln sich die Dinge nicht wie erwartet oder geplant.

 

Man erfährt einiges über die Hintergründe von Celaena, dass beim ersten Teil noch im verborgenen bleibt.

Buch 3:

»Man entschuldigt sich nicht dafür«, sagte er, »dass man die Leute verteidigt, an denen einem etwas liegt.«

Chaol hat dafür gesorgt, dass Celaena zu ihrem eigenen Schutz auf eine Mission in das Land geschickt wird, dass dem König noch Widerstand leistet. Zu dem Zeitpunkt kannte Chaol aber noch nicht die wahre Herkunft von Celaena…

 

Dieser Band führt neue Charaktere ein und ist aus diversen Sichten geschrieben. Die Handlung findet an verschiedenen Orten gleichzeitig statt und ist weit weniger auf Celaena zentriert.

 

Durch die abwechselnden Handlungsstränge fühlt es Buch so an, als wenn man mehrere Bücher parallel liest, wie z.B. beim Herrn der Ringe.

 

Wie auch die ersten Bände holt mich auch dieser emotional nicht ab.

Buch 4:

Fae-Krieger! Im Kampf von unschätzbarem Wert, aber ansonsten die größten Nervensägen!

Celaena hat ihr Schicksal als Thronerbin angenommen. Sie hat mit dem König aber einen Feind mit einer übermächtigen Armee, der vor nichts zurückschreckt.

Celaena reist in die Mitte seiner Macht zurück, ohne die letzten Entwicklungen zu kennen.

Wie auch im Vorgängerband werden mehrere Handlungsstränge gleichzeitig verfolgt. 

Die Absichten der Charaktere erschließen sich manchmal nicht sofort, was die Geschichte deutlich spannender macht.

 

Im Gegensatz zu anderen Jugendbuchreihen enden die Beziehungen in dieser Serie oft nicht glücklich. 

 

Für ist der vierte Teil der bisher beste der Serie.

Buch 5:

»Ihr werdet feststellen, Rolfe, dass man sich um Celaena Sardothien nicht kümmert. Man überlebt sie«, gab Dorian glattzüngig zurück.

Der König ist von Aelin und ihren Freunden besiegt worden aber wenn die Informationen stimmen, dann ist Perrington die größere Bedrohung.

 

Der Krieg steht kurz bevor.

 

Der Teil ist der intensivste und auch grausamste der Reihe.

 

Positiv ist auch in diesem Band hervorzuheben, dass die Charaktere nicht naiv handeln aber trotzdem in Fallen tappen.

Aelin hat sich zu einem unglaublich starken Charakter entwickelt.

»Verschwende deine Energie nicht darauf, dir Sorgen um das zu machen, was hätte sein können.«

 

Negativ finde ich den Opferkomplex, der in vielen Geschichten Einzug hält. Natürlich muss der Hauptcharakterzug Sternen um die Welt zu retten – der Ansatz nervt mich langsam ziemlich, weil er immer wieder bemüht wird.

Dem Teil gelingt, was in den Vorgängern nicht gelungen ist. Der Teil spricht mich auch emotional an.

Buch 6:

Sartaq legte einen Knöchel über sein Knie. »Wer sagt denn, dass wir hier einen Kriegsrat abhalten?« Hasar warf sich auf einen Sessel und drapierte sich ihr Haar sorgfältig über eine Schulter. »Du willst mir also erzählen, dass die Ruks, die hier die Dächer vollscheißen, nur vor Ort sind, um dich wichtig aussehen zu lassen?«

Aelin wurde von Maeve gefangen und schlimmer gefoltert als in ihrem bisherigen Qualvollen Leben. Maeve will Aelin endgültig brechen und sie zu einem willenlosem Werkzeug machen.

 

Vor ihrer Gefangennahme hat Aelin ihren Freunden alle Unterstützung verschafft, um sie für den Krieg zumindest eine Lage mit geringer Chance auf Erfolg zu versetzen.

 

Nun kommen wir zu Hauptschwachstelle des Buches. Es geht um ganzen Buch nur um Chaol, den die Autorin im Vorgängerband ausgeklammert hat. Bei dem oben aufgeführten Cliffhanger ist das leider vergleichsweise uninteressant, denn um die Fortführung der Handlung von Band 5 geht es in diesem Band nicht.

Für sich genommen kommt der Band nicht an die Geschichte ran, die in Band 6 erzählt wird und ist nur eine Nebenhandlung, die zwar für den letzten Band durchaus relevant ist, aber ich bin auch gut mit der Lesereihenfolge 5, 7, 6 gefahren.

Buch 7:

»Dein Territorialverhalten, du bist dominant, aggressiv …« »Dein Geschick, Frauen Komplimente zu machen, ist unvergleichlich.«

Der Band 7 ist der inhaltliche Nachfolger von Band 5 und setzt diesen auf vergleichbar hohem Level fort. Alle Charaktere aus den vorherigen Bänden spielen eine Rolle. 

 

Alle Fäden der diversen Handlungsstränge werden zusammengeführt. Wie erwartet gibt es Opfer und ein furioses Finale der Serie. 

 

Für mich ist der letzte Band der beste der Serie.

Fazit:

»Dann werde ich ein Gerücht über dich in die Welt setzen. Etwas wirklich Groteskes.« Er stöhnte. »Mir graut davor, was dir einfallen könnte.«

Puh, die Autorin macht es mir nicht einfach. Die ersten vier Bände sind interessant aber mir fehlte immer das gewisse Etwas. Mehr Spannung und mehr Emotion. 

 

Band 5 und 7 sind genau das was ich mir von der Serie insgesamt erwünscht hätte und Band 6 nimmt wieder deutlich Schwung raus.

 

Die Handlung ist überdurchschnittlich komplex und die Charaktere zur Abwechslung nicht naiv aber leider mit einer überdurchschnittlich ausgeprägten Opferbereitschaft ausgestattet. 

 

Aelin ist das absolute Musterbeispiel einer Powerfrau aber die ganze Serie handelt von sehr vielen starken Frauen.

In Summe finde ich die Serie gut, sie hat aber ihre Längen.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Chaol einer der besten Kämpfer des Landes und Anführer der Königsgarde. Er hat Gewissensbisse, weil er eine Person töten muss?
  • Calaena ist jahrelang Killerin und entwickelt plötzlich ein Gewissen, obwohl sie nun ein viel härtere Bestrafung erwartet als früher, wenn es rauskommt? Dabei hinterlässt sie massenhaft Zeugen und steigert die Gefahr für sich selbst enorm.
  • Das Chaol und Celaena die Geschichte von der angeblichen Morddrohung nicht hinterfragen ist maximal naiv
  • Wenn der König die Geheimgänge in Calaenas Gemächern kennen würde, wäre sie nicht dort untergebracht worden (die Frage wird unsinnigerweise aufgeworfen)
  • Archer ist jede Nacht im Schloss? Das ist unlogisch. Er arbeitet nachts und wie sollte er Celaena unbemerkt im Schloss folgen
  • Niedere Dämonen erfordern Ringe und höhere Halsbänder. Wieso tragen der König und Perrington Ringe?
  • Das Maeve sich primär damit auseinandersetzt Aelin zu foltern und nicht sofort die Steine sucht ist absolut unglaubwürdig
  • Aelin handelt bis zum fünften Teil nicht naiv, aber dann opfert sie sich selbst für Folter und  gebrochen zu werden und geht davon aus, dass ihre Freunde trotzdem ihre Pläne befolgen
  • Wie praktisch für die Autorin: Dorian nimmt Maeve die Fähigkeit zwischen Orten zu springen aber das Eindringen in den Geist anderer lässt er ihr (das ist eigentlich viel gefährlicher)
  • In Band 6 ist der Kampf mit dem Valg nicht nachvollziehbar. Erst tötet der Dämon Chaol und Yrene fast, und dann lässt Hafizia ihn einfach schlafen, nachdem er Chaol fast getötet hat. Das passiert so beiläufig, dass man eigentlich nicht mal mitbekommt wann es passiert. Das wirkt unglaubwürdig.

[collapse]

1. Lesequartal 2019

Da ich ab jetzt voraussichtlich ein halbes Jahr in den USA bin fallen die nächsten zwei Lesequartale möglicherweise aus. Aber zumindest das erste hatte einiges zu bieten.

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:


Amani – Alwyl Hamilton

Amani Rebellin des Sandes - Alwyn Hamilton Amani Verräterin des Throns - Alwyn Hamilton Amani Rebellin des Morgenrots - Alwyn Hamilton

Die Serie ist definitiv mein Highlight im 1. Quartal. 1001 Nacht wie es besser nicht sein kann. Die Abenteuerkomponente steht in dieser Serie mehr im Mittelpunkt als die Liebe.

Ich kann nur sagen mehr davon.

4.5 out of 5 stars 4,5/5


1001 Dark Nights – The Prince / The King – A Wicked Novella

1001 Dark Nights The Prince A Wicked Novella - Jennifer Armentrout 1001 Dark Nights The King A Wicked Novella - Jennifer Armentrout

Fortsetzung der Wicked Serie, die mir ziemlich gut gefallen hat. Die Fortsetzung liest sich bisher auch recht interessant und ich bin gespannt wie es weiter geht.

4 out of 5 stars 4/5 (Zwischenfazit, da bisher nur ein Buch erschienen ist)


Frühstück mit Kängurus – Australische Abenteuer – Bill Bryson

Frühstück mit Kängurus - Bill Bryson

Australische Abenteuer nach typischer Bill Bryson Schreibart. Britischer, schwarzer und sarkastischer Humor inbegriffen. Wenn man also witzige Bücher mag und mal in Australien war oder sich dafür interessiert, dann ist man mit dem Buch gut unterhalten.

4 out of 5 stars 4/5


Ein Käfig aus Rache und Blut – Laura Labas

Ein Käfig aus Rache und Blut - Laura Labas Ein Thron aus Knochen und Schatten - Laura Labas Eine Krone aus Herz und Asche - Laura Labas

Vorab die Serie hat keinen richtigen Namen, insofern benutze ich den ersten Teil als Seriennamen.

Die Handlung dreht sich um eine junge Frau, deren Familie von Dämonen (man könnte auch einfach Sagen Außerirdischen) getötet wurde, die aus einer anderen Welt auf der Erde eingefallen sind und die Menschheit nun mehr oder weniger als Sklaven halten.

Die Hauptcharakterin entwickelt sich in der Serie von bloßen Rachegelüsten deutlich weiter (wohin verrate ich nicht, um die Handlung nicht vorweg zu nehmen)

4 out of 5 stars 4/5


Red Rising – Pierce Brown

Red Rising - Pierce Brown Red Rising im Haus der Feinde - Pierce Brown Red Rising Tag der Entscheidung - Pierce Brown

Serie um eine Dystopische Welt mit einem Kastensystem. Abseits der Goldenen sind alle anderen mehr oder minder Sklaven und werden unterdrückt. Die Serie wird auch teilweise mit Panem verglichen, was aber bestenfalls im ersten Buch stimmt. Der (sinnlose) Gewaltlevel ist extrem hoch. Von Folter bis Verstümmelung ist alles dabei. Der Autor schmeißt Teilwise die Logik komplett über Bord, um gute Wendungen zu ermöglichen.

4 out of 5 stars 4/5


Mystic Highlands – Raywen White

Mystic Highlands 1: Druidenblut - Raywen White Mystic Highlands 2: Druidenliebe - Raywen White Mystic Highlands 3: Mythenbaum - Raywen White

Serie mit recht viel Herzschmerz aber relativ wenig Handlung. Ansonsten ist der Name Programm. Die Serie spielt in einem Mix aus Realwelt mit magischen Elementen und einer Parallelwelt.

3.5 out of 5 stars 3,5/5 (Zwischenfazit, da ich Teil 1 und 2 gelesen habe, teil drei handelt von einer separaten Geschichte, die in derselben Welt spielt)


Infiziert – Teri Terry

Infiziert - Teri Terry

Meiner Meinung nach ein eher schwacher Versuch eine gleichartige Geschichte analog zur Gelöscht Serie zu erschaffen. Leider ist die Handlung sehr vorhersehbar. Die Serie besteht aus drei Teilen. Ich bin aber bisher nicht über den ersten hinaus gekommen und habe in den anderen beiden lediglich geprüft, ob meine Vermutungen zur Handlung bestätigt wurden (ja, wurden sie).

3 out of 5 stars 3/5


Silberschwingen – Emily Bold

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Das ist das erste Buch, dass ich abgebrochen habe, seit dem Blogstart. Das Badboy Image so weit hoch zu treiben, dass er Leute verstümmeln darf und sich die Hauptakteurin sich trotzdem in ihn verliebt, geht mir eindeutig zu weit.

2 out of 5 stars 2/5


 

Mystic Highlands [Serie]

Mystic Highlands 1: Druidenblut - Raywen White  Mystic Highlands 2: Druidenliebe - Raywen White  Mystic Highlands 3: Mythenbaum - Raywen White  

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Raywen White

Teile der Serie:

  • Mystic Highlands 1: Druidenblut (262 Seiten)
  • Mystic Highlands 2: Druidenliebe (288 Seiten)
  • Mystic Highlands 3: Mythenbaum (282 Seiten)
  • Mystic Highlands 4: Mythenschwert (März 2019)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Den Grundplot im ersten Band fand ich nicht wirklich spannend. Die Art wie die Geschichte anfängt, kennt man schon aus diversen anderen Büchern. Rona hat ursprünglich in Schottland gelebt. Sie kann sich aber an kaum noch etwas aus dieser Zeit erinnern. Ihre Eltern sind mit ihr in jungen Jahren nach New York gezogen. Sie hat etwas Leerlauf, bevor es mit der Uni losgeht und findet per Zufall einen Brief von Sean mit Flugticket, den ihr ihre Eltern vorenthalten haben.

Sie kann sich nicht mehr an Sean erinnern, es ist aber ihr Traum mal nach Schottland zu fahren. Ihre Eltern sind strikt dagegen, ohne ihr einen Grund zu nennen. Sie ignoriert die Wünsche ihrer Eltern und fährt heimlich nach Schottland.

Sie schluckte. »Ich bin viel zu schwer.« »Ist das jetzt eine dieser Frauenfangfragen, auf die ich als Mann sowieso nicht richtig antworten kann, egal was ich sage?«

Sean ist nett, hat aber von Anfang an Hintergedanken. Er will wissen, ob Rona die Wächterfähigkeiten geerbt hat, mit der Sie in der Lage ist Síodhach zu jagen, schneller als andere zu sein und die Fähigkeit zu besitzen die Kräfte der Natur zu nutzen.

Das kommt mir alles von der Ausgangssituation recht bekannt vor. Eine Person hat außergewöhnliche Fähigkeiten, von denen sie nichts weiß und muss die Welt deswegen retten.Wer soll es sonst tun? Nebenbei ergibt sich natürlich sofort eine Liebesbeziehung.

Sean zweifelt an sich, nachdem er Rona der Gefahr aussetzt – vorher hat er natürlich keine Zweifel. Natürlich ist auch niemand in den Sinn gekommen, warum Ronas Vater und ihre Mutter mit Rona nach New York gegangen sind und es das Ziel ihrer Eltern war sie zu beschützen.

Rona akzeptiert sofort ihre „Bestimmung“ nachdem sie vorher ein ganz normales Leben hatte. Innerhalb von Stunden nimmt sie ihr neues Leben als gegeben hin und gibt ihr geplantes Studium auf.

Der erste Teil wird im Wesentlichen vom Kennenlernen zwischen Rona uns Sean bestimmt und das ist ziemlich unspannend. Das Ende des Buches wird deutlich interessanter. Allerdings ist dieser Teil relativ kurz. Leider ist auch einiges sehr vorhersehbar.

Auch das Ende wird quasi schon ziemlich am Anfang angedeutet. Der aufmerksame Leser ahnt also schon viel Früher wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

Buch 2:

»Damit sind wir wohl quitt und ich verzeihe dir. Verzeihst du mir, dass ich mit Clarissa nackt in ihrem Bett gelegen habe?« Sein Ton ähnelte dem eines Geschäftsmannes, der die letzten Vertragsbedingungen aushandelte.

Rona hat beim Kampf erfahren, dass sie zum Teil Druidin als auch eine Elfin ist. Elfen sind in dieser Geschichte aber die Bösen, zumindest wenn es nach den Druiden geht. Da die ältesten beschlossen haben, dass Rona aufgrund ihrer Herkunft getötet werden muss, ist sie in den Síd geflohen.

Sie vermutet, dass sie Seans Vater als Kind ungewollt getötet hat und da er sie töten soll, sieht sie keine Zukunft mehr mit ihm.

Die Ausgangslage im zweiten Band ist für Interessanter als im ersten Teil.  Allerdings geht es mir auch in diesem Band zu viel um die Liebesbeziehung bzw. primär Herzschmerz als die eigentliche Handlung.

»Warum kennt ihr alle meinen Vater?«, fragte sie. »Er ist eine Legende«, hauchte Logan ehrfürchtig. »Vergleichbar mit Thor aus den Avengers. Nur ohne Mjölnir.«

Rona wird von allen belogen und betroffen. Das zieht sich durch beide Bücher durch.

Im zweiten Teil wird dann etwas mehr Geschichte geboten, die aber in weiten Teilen reichlich unstimmig ist.

Man erfährt, dass die Geschichte zwei Seiten hat. Die Version der Síd Bewohner ist eine ganz andere als die der Druiden. Die Welt in der Rona nun zwangsweise lebt ist bedroht. Sean hasst sie nun vermutlich aber irgendwas muss sie unternehmen.

»Du kannst mich nicht vor den Schrecken, die vor uns liegen, beschützen. Ich bin ein Teil davon.«

Der Bösewicht ist ziemlich schwarz weiß dargestellt. Sein einzige Motiv ist Reche und es ist komplett Wahnsinnig. Das war er selbst anderen – tausenden antut – steht in keinerlei Verhältnis zu dem was ihm „angetan“ wurde.

Rona entwickelt sich vom “normalen” Mädchen innerhalb kürzester Zeit zu einer extrem mächtigen Person.

Fazit:

Nach zwei Teilen ist der vierteiligen Serie ist mein vorläufiges Fazit: Zu viel Herzschmerz, zu wenig Handlung. Wer den Fokus primär auf der Liebesbeziehung und den damit verbundenen möglichen Dramen sucht, ist bei dieser Serie gut aufgehoben.

Dort wo die Handlung dann ein wenig Fahrt aufnimmt, gibt es auch gleich diverse Widersprüche und Unstimmigkeiten. Der Grundansatz der Serie ist nicht schlecht, die Ausgestaltung gefällt mir aber nicht so gut. Emotionen kommen bei mir bei dieser Serie leider auch überhaupt keine an.

In Teil 3 wechseln die Charaktere, die primär im Fokus stehen. Logan spielt in den ersten beiden Teilen eine Nebenrolle.

Die Durchschnittswertung der Serie ist übrigens höher als meine Wertung.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3.5/5 Zwischenfazit – bisher habe ich nur die ersten beiden Teile gelesen, da Teil drei andere Charaktere in den Fokus rückt und ich die ersten beiden Teile nicht berauschend fand.

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ronas Eltern sagen ihr nicht die Wahrheit und Sean bringt sie in Lebensgefahr ohne ihr was davon zu sagen. Tolle Verwandtschaft insgesamt.
  • Wieso sind die bösen nur in Schottland un der Rest der Welt bleibt verschont?
  • Die Druiden werden in ihren Job hineingeboren und sind dann zwangsläufig militärisch organisiert „mein Offizier“. Hört sich toll an. Totale Entscheidungsfreiheit, wenn man per Geburt Beschützer wird und sich dann einem militärischen System unterordnet. Aber es zeigt sich ja in der Geschichte auch, dass es nicht funktioniert.
  • Erst behandelt Sean Rona wie einen Feind und ein paar Minuten später ab ins Bett. Das nenne ich mal launisch.
  • Wir könnten fliehen. Sie würden uns überall finden, Erst gibt es die Druiden nur in Schottland und nur wenige Wächter und die machen dann plötzlich Weltweit Jagd auf die beiden? Warum sollten Sie. Gegner gibt es in Schottland genug.
  • Sean hat Rona jedes Jahr einfach auf gut Glück ein Flugticket geschickt?
  • Seans Mutter schon vorher von Ronas Vergangenheit gewusst und trotzdem hat sich Versucht Rona und Sean zu verkuppeln? Das ergibt keinen Sinn. Ihr muss klar gewesen sein, dass Rona getötet wird. Im ersten Buch wirkt es aber so, als wenn sie die Hoffnung hatte, dass Rona Druidin wird. Auf mich wirkt das eher so, als wenn die Autorin im ersten Teil noch nicht wusste wie es im zweiten weiter geht.
  • Wieso hängt Rona plötzlich in einem Steinkreis fest, wo sie vorher nie Probleme damit hatte und zur Häfte Druidin ist? Wieso überrascht Rona, dass sie selbst hinaus kann (was sie natürlich nicht merkt?!). Genauso unlogisch ist, dass die Schutzrunen plötzlich gegen Rona greifen sollen, obwohl sie bereits vorher in dem Haus mit den Runen war. Nur weil ihre Kräfte erwacht sind?
  • Wohin verschwinden der Herr der Elben und der oberste Druide ständig? Der Síd ist offenbar überschaubar und schrumpft sogar.
  • Mir erschließt sich nicht, warum ein Unsichtbarkeitszauber zu einem „wechsel die Welt zauber“ wird, nur weil Rona an die Vergangenheit denkt. An nichts denken ist zumindest äußerst schwierig.
  • Woher sollte irgendjemand wissen wie Rona den Síd retten kann bzw. das sie es kann?
  • Wenn man selbst Gefahr läuft getötet zu werden wird einen wohl kaum stören, ob man ein Auto klaut. Es gibt wirklich wichtigere Dinge.
  • Sean realisiert sofort das der Nebel vor der Burg der Druiden nicht echt ist, alle anderen Druiden aber nicht?
  • Sehr schlau komplett ohne Plan zur Burg zu fahren, um dort gefangen, gefoltert und vielleicht getötet zu werden
  • Wieso hat Islind nicht einfach Éremón mit dem Schwert getötet und Milesius gerettet, statt wegzulaufen? Éremón lag doch schon am boden.
  • Das irgendwer Éremóns Worten vertraut ist unglaubwürdig. Sowohl Rona als auch ihre Eltern glauben an seine Beteuerungen.
  • Éremóns entzieht dem Síd durch die Verlängerung seines Lebens so viel Energie, dass die ganze Welt zu Grunde geht? Ziemlich unglaubwürdig. In einer Situation in der die Welt gerade vernichtet wird und Éremón nicht in der Position ist irgendwelche Forderungen zu stellen, wirken Drohungen gegenüber Sean auch ziemlich unglaubwürdig.

[collapse]

Mederia [Serie]

Sorell & Telheria Meridias erste Ignis - Sabine Schulter    Mederia 1 Aufziehende Dunkelheit - Sabine Schulter  Mederia 2 Kampf um Tetra - Sabine Schulter  Mederia 3 Die versiegelten Hallen - Sabine Schulter

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Sabine Schulter

Teile der Serie:

  • Zusätzlich verfügbar: Sorell & Telheria: Mederias erste Ignis (66 Seiten)
  • Mederia 1 – Aufziehende Dunkelheit (480 Seiten)
  • Mederia 2 – Kampf um Tetra (488 Seiten)
  • Mederia 3 – Die versiegelten Hallen (508 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Sorell & Telheria

„Das … ich … also“, beginne ich völlig neben mir und drehe mich tatsächlich einfach nur einmal im Kreis. Zum Glück befinden wir uns am Strand, denn wenn wir uns in einem Haus befinden würden, wäre ich längst in eine Wand gelaufen.

Die Geschichte dreht sich Darum wie Sorell (er als Holzfäller arbeitet) und Telheria (die in einer Wäscherei arbeitet um ihre Eltern beim Durchfüttern der vielen Geschwister zu Unterstützen).

Tel bei der Arbeit gemobbt und und sucht Trost bei Sorell. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Vielleicht bin ich zu wenig naiv optimistisch für derartige Geschichten. Erfahrungsgemäß passiert es selten bis nie, dass einem der Traumprinz / die Traumprinzessin vollkommen ohne eigenes Zutun über den Weg läuft und sich dann nicht mal abwimmeln lässt, wenn man sich selbst griesgrämig verhält.

Die Entstehung der ersten Ignis ist dann aber schon interessant und insofern wirklich ein guter Teaser für die Hauptgeschichte. Der Teil entschädigt für den sehr seichten Einstieg. Diese Kurzgeschichte beantwortet einige Fragen, die in der Hauptgeschichte nicht beantwortet werden, ist aber optional.

Buch 1:

Manchmal ist es für die eigene Gesundheit besser, gewisse Dinge nicht zu wissen oder zu sehen. Du wirst irgendwann der Sache gewachsen sein und zurückkehren. Und dann kannst du vielleicht mit den restlichen Überlebenden alles neu aufbauen. Bis dahin konzentrier dich auf deine neue Aufgabe.

Der kleine Dämonenprinz Gray darf als Kind einen Blick auf sein Schicksal werfen. Dabei erfährt er wer in seinem Leben am meisten verändern wird. Zusätzlich erlebt er kurze Visionen, die irgendwo aus seinem zukünftigen Leben gegriffen sind aber mit der Person (seinem Schicksal) in Zusammenhang stehen.

Danach folgt ein Zeitsprung und die Geschichte geht 22 Jahre später weiter. Gray ist also 27 Jahre alt.

Direkt zu Beginn des Buches erfährt der Leser, dass die Mamorfeste im Osten, die lange als unbesiegbar galt und von Dämonen bewacht wurde, gefallen ist.

Schnaubend stampfte sein Hengst mit einem Huf auf den Boden. „Wollen wir unsere Reise beginnen?“ Lana blickte noch einmal zurück, doch die Bäume verbargen den Blick auf ihre zerstörte Heimat. Seufzend nickte sie und schwang sich ebenfalls auf den Rücken ihres Pferdes.

Lana lebt auf der anderen Seite des Landes Mederia in einer Stadt namens Ignis Fatuus und gehört dem Volk der Ignis an. Ihr Bruder besitzt die magische Fähigkeit des Traumwebens und sieht voraus, dass auch Ignis Futuus angegriffen werden wird.

Weiterhin eröffnet ihr Bruder ihr, dass sie sich während des während des Frühlingsfestes etwas mit Lana passieren wird, dass sie aus der Stadt forttreiben wird.

Ihr Bruder behält Recht. Die Stadt wird angegriffen und fällt. Lana kann fliehen und sie soll das Schicksal des ganzen Landes beeinflussen können. Ihre Flucht wird ihr durch Gray ermöglicht, der sie rettet.

„Hast du gesehen, wie finster mich alle gemustert haben? Als wäre ich nackt durch den Gastraum gelaufen.“ Bei dieser Bemerkung musste Gray lachen. „Glaube mir, dann hätten sie sicher nicht mehr so finster geschaut.“

Da bereits zwei Städte gefallen sind, bleibt Gray und Lana nur die Flucht zu den Elben. Werden die Elben sich gegen die übermacht verteidigen können?

Wie wird sich das Schicksal auf die beiden Auswirken und wie können sie ihr etwas gegen die scheinbar übermächtigen Feinde unternehmen?

Der Einstieg mit Fetzen aus der Zukunft ist ein sehr geschickter Ansatz um den Leser einzufangen und gehört in der letzten Zeit eindeutig zu den kreativeren Eröffnungen eines Buches, die ich gelesen habe.

„Weißt du“, antwortete er schließlich und sah dabei wieder nach vorn. „Es ist egal, ob wir ein großes oder ein ganz kleines Rad im Gefüge der Welt sind. Das Wichtige ist, dass wir zu diesem Gefüge gehören. Keine Apparatur der Welt funktioniert, wenn die kleinen Rädchen kaputt sind. Jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, dass große Dinge geschehen. Selbst wenn wir sie nur anstoßen. Also zweifle nicht an dir, sondern mache das, was du für richtig hältst.“

Bei dieser Buchserie handelt es sich um ganz klassische High Fantasy mit Dämonen (die aber nicht Böse, sondern gut sind), Elben, Menschen. Banshees und allerhand anderen Wesen teilweise mit magischen Fähigkeiten. Es werden dabei nicht immer klassische Pfade betreten (Elben beherrschen hier keine Magie!).

Man erlebt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, deutlich mehr als bei anderen Büchern. Das passt zu einem Fantasiebuch wie diesem aber sehr gut.

Die ganze Art und Weise der Erzählung fühlt sich sehr stimmig an. Für mich passt alles wunderbar zusammen. Das Schicksalsthema zieht sich z.B. durch das ganze Buch – ich halte von Vorbestimmung normalerweise nichts – aber in Fantasybüchern finde ich das völlig in Ordnung. Die Welt ist Fantasievoll und kreativ.

Man findet in dem Buch die ganz klassischen Fantasyzutaten neu gemischt und zwar ganz hervorragend.

„Dein Mitgefühl ehrt dich, aber du musst dir nicht immer solche Gedanken machen. Entscheidungen bringen Konsequenzen und mit denen muss man leben. Das wir hier unten sind, ist nicht deine Schuld, also brauchst du auch nicht die Verantwortung zu übernehmen. Lass uns das Beste aus der Situation machen.

Die Charaktere sind zur Abwechslung mal nich naiv und schwer von Begriff, sondern agieren ziemlich schlau.

Die Erzählperspektive ist keine ich-Perspektive aber der externe Beobachter weiß auch nicht alles und manchmal hat man den Eindruck, als wenn er nur das Wissen der Person hat, die gerade primär im Fokus steht. Das ist also ein gefühlt wie eine ich Perspektive, ohne dass sie wirklich verwendet wird.

Schön finde ich auch, dass es sich bei Gray und Lana nicht um Liebe auf den ersten Blick handelt. Die beiden mögen sich zwar und als Leser ergibt sich der Eindruck, dass sich zwischen den beiden etwas entwickeln könnte oder sollte aber in dem ersten Buch verbindet sie eher Freundschaft.

Ich kenne die Überlieferungen und weiß, welche Plätze die Gestaltwandler vor mir in der Welt eingenommen haben. Aber ich bin doch nur ich. Wie soll ich in ihre Fußstapfen treten oder auch nur von Wichtigkeit für den bevorstehenden Krieg sein? Das kann ich mir einfach nicht vorstellen.“

Auch wenn die eine oder andere Feministin sicherlich Lana kritisieren wird. Wenn man sich die Umstände anschaut in denen sie lebt, ist es ganz natürlich, dass sie als Frau nicht die totale Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen hat, das Gray als Prinz besitzt. Er hat halt auch einen ganz anderen Werdegang gehabt als Lana.

Was ich auch sehr erheiternd finde, das oft auf irgendwelche pathetischen oder verklärten Aussagen ein Spruch kommt, der einen wieder auf den Bogen der Tatsachen zurückholt.

Buch 2:

Ohne eine Erwiderung von Mihana abzuwarten, wandte sich Lana ab, um zum Balkon zu gehen. Ihre Schritte waren vor Wut ungewohnt schwer, aber sie erhob sich leicht in die Luft, als sie von der Brüstung sprang. Gray bemerkte Mihanas zufriedenes Gesicht und lächelte, weil die Kriegerin genau das bekommen hatte, was sie sich erhofft hatte: Gegenwehr.

Lana ist eine Gestaltwandlerin. Das bedeutet, dass sie neben der Form ihres eigenen Volkes andere Formen annehmen kann. Die letzte Gestaltwandlerin hat vor 300 Jahren gelebt und im Krieg mit den Südländern einen entscheidenden Einfluss gehabt. Lana ist keine Kriegerin und wollte die Rolle nie, in die sie jetzt hineingezwängt wird. Auf Ihrer Flucht aus ihrer Heimatstadt, die bei einem Angriff der Südländer weitgehend zerstört wurde, hat sie den Dämonen Gray kennengelernt, der ihr seitdem mehrfach das Leben gerettet hat.

Nachdem Lana und Gray die Elben vor dem Angriff der Südländer gewarnt haben und entscheidend zu deren Verteidigung beigetragen haben, haben sie in der Hoffnung auf Hilfe einen der letzten Drachen befreit. Anschließend kam es zu einer zufälligen Begegnung mit den Ostländern, die sich Lana und Gray auf dem Weg Richtung Tetra – der letzten Bastion gegen die Südländer –  angeschlossen haben.

Lana lächelte traurig. „Ich weine nicht um Euch. Ich weiß, dass Ihr das alles mit Stolz getan habt. Aber ich weine um das, was Ihr erleiden musstet. Das Grauen, die Angst, den Schmerz. Ich wünschte, dass Ihr diese Erfahrungen nie hättet machen müssen.“

Da Lana bei der Rettung des Drachen fasst ihr Leben verloren hätte, sah Gray nur noch die Möglichkeit eine Seelenpartnerschaft mit ihr einzugehen, um ihr einen Teil seiner Lebensenergie zu übertragen und ihr Leben zu retten. Wie wird sein Volk darauf reagieren?

Es sieht so aus, als wenn in Tetra die entscheidende Schlacht geschlagen wird. Aber wird die Kraft der Verbündeten reichen? Wie lange kann sich Tetra dem Ansturm aus dem Süden widersetzen.

Das erste Buch habe ich am Wochenende verschlungen, dem zweiten ist es gelungen, dass ich mich den ganzen Montag lang auf den Feierabend gefreut habe und es gar nicht erwarten konnte weiter hu lesen. Das hatte ich jetzt schon eine Weile nicht mehr und genau so müssen gute Bücher sein.

„Hey, Wildkatze, bezirze meinen Bruder nicht. Ich bin hier, als komm schon“, reizte Famir sie und streckte sich, um seine Muskeln zu lockern. „Vermisst du es etwa schon, meine volle Aufmerksamkeit zu bekommen?“, fragte Lana kühl zurück. Gray belustigte das Verhalten der beiden. Zwischen ihnen hatte sich scheinbar eine große Freundschaft entwickelt und Lana konnte seinem Bruder durchaus Konter geben.

Sabine Schulter gelingt des Öfteren auch eine hervorragende Situationskomik, was das Lesen noch etwas versüßt.

Lena war im ersten Buch noch wenig selbstbewusst, obwohl ihre Fähigkeiten zu diesem Zeitpunkt schon überdurchschnittlich waren. Aber andersrum will wohl niemand in die Rolle eines glorifizierten Helden gedrängt zu werden, ohne dieser entsprechen zu können.

Ich finde es gut, dass die Charaktere immer wieder ins Grübeln kommen und Dinge hinterfragen.

Ich war mir in diesem Buch über weite Strecken nicht sicher, ob sich aus der freundschaftlichen Beziehung zwischen Lana und Gray mehr entwickeln kann oder nicht. Das ist mal was anderes. Ich stehe zwar auf happy ends aber leiden will ich vorher doch mit den Figuren und die Handlung sollte eben auch nicht zu offensichtlich sein. Das ist in diesem Buch sehr gut gelungen.

Ich beschwere mich in den Rezis öfter, dass nicht genug Emotionen rüber kommen. Hier ist alles vorhanden und zwar wirklich intensiv und dramatisch.

Wie man also hört – das Buch könnte meiner Meinung nach kaum besser sein.

Buch 3:

„Es ist lustig, wie gut man dir im Gesicht ablesen kann, was in dir vorgeht“, verriet ihr die Elbin. „Zuerst hast du dich eindeutig über meine Worte gefreut, dann hast du nachgedacht und nun siehst du aus, als ob die Welt morgen untergeht. Woran denkst du?“

Tetra konnte mit der Hilfe der Elben, der Ostländer, von Lana, den Dämonen und den Drachen bisher  standhalten. Aber das hat einen hohen Preis gefordert. Lana wurde von der eigenen Schwester verraten und anschließend gefoltert und dauerhaft gezeichnet. Das betrifft sowohl ihren Körper als auch die Dunkelheit, die in ihr eingepflanzt wurde. Lanas Scherbe wurde entwendet. Dauerhaft kann Tetra gegen den Feind nicht bestehen und somit bleibt Lana und ihren Gefährten nur die Flucht nach vorn.

Sie müssen den Feind auf seinem eigenen Territorum vernichtend schlagen. Doch den Kampf kann nur Lana führen. Hat sie gegen einen so übermächtigen Gegner überhaupt eine Chance? Warum sollte gerade sie erfolgreich sein, wenn es beim letzten Krieg vor 300 Jahren auch nicht gelungen ist?

„Ich widerspreche dir nicht, aber … trotzdem haben wir alle Angst und sind unsicher“, murmelte Lana leise. „Wie könnte es auch anders sein? Wir sind Wesen, die das Vermögen haben, an die Zukunft zu denken, und da bleiben auch die schlechten Möglichkeiten nicht außen vor. Aber wenn ich nur an das Jetzt denke, nur an diesen Moment, dann weiß ich, dass du es schaffen wirst, Lana.“

Wird sie sich dabei am Ende sogar selbst opfern müssen?

In dem Buch ist mir etwas nervig aufgestoßen, dass gut 15% Wiederholung der ersten beiden Teile sind. Ich weiß ja, dass die Verlage das offenbar von den Autoren verlangen, dass in jedem Buch einer Serie die Vorgängerteile durchgekauft werden aber hier fand ich das schon etwas arg. Es mag auch daran liegen, dass es für mein Empfinden in diesem Buch ziemlich verkrampft wirkt, weil die Charaktere so einiges von sich geben was nicht wirklich viel Sinn macht, nur um die Geschichte der Vorgängerteile aufzufrischen (zwei Beispiele: Lana vergisst Namen von Tieren, die sie ihnen selbst gegeben hat – das passt nicht zu ihr und Gray spricht von Ereignissen, die Lana nicht „gefallen – nein Folter gefällt, den wenigsten Menschen… – die Formulierung ist also mehr als unglücklich).

Mach dir also deswegen keine Gedanken, du hast schließlich Wichtigeres in der Welt zu tun.“ „Gibt es etwas Wichtigeres, als das oder eher diejenigen, für die man kämpft?“ Auf Lanas Frage hin blinzelte Talien überrascht und schüttelte schließlich den Kopf. „Nein, da hast du recht.

Ich frage mich ja immer, ob es Leute gibt, die den dritten Teil einer Serie lesen, ohne dass sie die vorherigen gelesen haben aber vermutlich gibt es genug, die eine Zusammenfassung der Vorgängerteile zu schätzen wissen.

Lana und Gray tasten sich trotz der äußeren Umstände ganz langsam aneinander ran nur um sich dann von Banalitäten zurückhalten zu lassen, die vollkommen unwichtig sind.

Alles steuert hier auf das große Finale hin. Der letzte Teil ist leider nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger. Der Weg auf generisches Territorium erinnert mich ein wenig an den langen Weg nach Mordor in Der Herr der Ringe.

„Na?“, rief sie ihnen schon von Weitem aus zu. „Wie war ich?“ „Erfolgreich, würde ich sagen“, erwiderte Famir genauso laut. „Aber du hast mir Angst gemacht. Wenn du schon so gut eine Faelesgöttin spielen kannst, will ich gar nicht wissen, wie du als Königin der Dämonen sein wirst. Wehe, du scheuchst mich dann umher.“

Der letzte Teil hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die beiden vorherigen. Vor allem der erste Teil des Weges lässt etwas die Spannung vermissen, die sich durch die vorherigen Bücher durchgezogen hat.

Fazit:

Mederia ist eine sehr unterhaltsame Buchserie um Lana und ihre Erlebnisse in einer fantasiereichen Welt. Von tollen Abenteuern, glaubwürdigen Charakteren und Dramatik ist alles dabei was man sich wünschen kann.

High Fantasy von ihrer besten Seite, auch wenn das letzte Buch nicht ganz mit den vorherigen mithalten kann. Das ist aber Jammern auf sehr hohem Niveau.

„Wir beide haben diese Reise als Fremde begonnen und zwischen uns hat sich eine Freundschaft entwickelt, die ich sehr zu schätzen gelernt habe, Lana. Deine positive Sicht und die Freude, die du selbst an kleinen Dingen entwickelst, zeigen mir jeden Tag aufs Neue, wie schön unsere Welt ist, selbst wenn die Zeiten dunkel sind. Du siehst das Wichtige in den Details.

Ganz großes Lesesuchtpotenzial und die Serie hat mich hervorragend unterhalten. Ich hoffe, dass die Autorin noch Lust auf diese Welt hat und noch mehr über Mederia und seine Bewohner schreibt.

Der einzige Wermutstropfen ist die Menge an kleinen Fehlern bzgl. der Rechtschreibung. Ich mache die zwar auch ständig, aber ich schreibe ja auch keine Bücher. 😉 Für die Bewertung macht das aber aus meiner Sicht keinen Unterschied.

Bewertung:

4.5 out of 5 stars 4,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Elementar

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Seite 72 Buch 1 – Da habe ich den Anschluss verloren. Der dunkle Ritter und die Banshee sind irgendwo in der Stadt. Lana ist außerhalb der Stadt im Wald. Wie kann sie die beiden belauschen?
  • Was bitte Jagd Sinsa denn, wenn er nichts berühren kann außer Lana?
  • Das Lana mit einem Schwert zu dem Elbenkönig vorgelassen wird, halte ich für unwahrscheinlich
  • Seite 290 Buch 1 – Was für diener sollen Kathasis helfen wollen und warum? Das ergibt keinen Sinn
  • Die Aktion von Jose ist der Hammer. Einfach mal Lana opfern und dann nicht mal einen Blick zurück werfen und nichts wie weg.
  • Wie kann Jose eigentlich wie ein Drache rufen, wenn sie sich nicht verwandeln kann?
  • Bei dem ersten Gespräch mit den Menschenköniginnen könnte man den Eindruck gewinnen, dass Lana scharf darauf ist sich im Kampf einzubringen. Wie kommen die Königinnen zu dieser Annahme? Lana hat das nie behauptet und es war eher das Gegenteil der Fall. Davon mal abgesehen geht Meroma so rüde mit Lana um, dass man sich schon fragt, ob sie sich im klaren darüber ist, dass sie Lana mehr benötigt als das andersrum der Fall ist. Danach wird von Meroma argumentiert, als wenn Lana um die Unterredung gebeten hätte und als wenn die Teilnahme an den Besprechung automatisch impliziert, dass sie sofort im Kampf eingreift. Die erste Aussage ist schlicht falsch und die zweite unlogisch. Das ganze Gespräch führt den angeblich besonnenen und fairen Führungsstil komplett ad absurdum. Auch Lanas Mutter zu verärgern, die scheinbar die Rolle der Anführerin der Ignis übernommen hat ist dumm und sicher kein guter Führungsstil.
  • Die Drachen sind alles andere als die Edlen Weltverteidiger als die sie hingestellt werden. Wenn Gray Lana nicht gerettet hätte, wäre Lana bei der selbstsüchtigen Befreiungsaktion von Jose drauf gegangen. Desto ironischer, dass die Drachen danach das Potenzial von Lana bewerten und befinden, dass sie es Wert ist, dass die Drachen sie unterstützen.
  • In Buch 2 S. 206 gibt Tesha plötzlich einen Kommentar ab. Er wurde aber vorher nicht erwähnt und hat die Drachen auch nicht begrüßt.
  • Was Lanas Schwester getan hat, geht mal überhaupt nicht. Da zählt auch nicht die äußere Beeinflussung oder die Pubertät – das ist versuchter Mord an der eigenen Schwester. Wenn man dann noch überlegt, dass ihr die Folter auch bewusst war… das spottet schon jeder Einstufung. Sie ist nicht besser als die Gegenpartei. Davon abgesehen hat sie auch noch den sichersten Splitter an den Feind übergeben, der noch vorhanden war und somit beste Voraussetzungen für die Weltherrschaft des Feindes geschaffen.
  • Cyanea ist auch der Hammer. Ich möchte mich schon vorher bei die entschuldigen für die Folter, die du bekommst bis du gebrochen bist. Als wenn man sich dafür entschuldigen könnte, dass man jemanden Foltert oder das man das zulässt.
  • Ich finde es reichlich auffällig mit zwei Drachen an der Seite in Richtung Mamorfeste zu fliegen. Aufgrund der geringen Entfernung der Feste besteht durchaus die Gefahr, vom Feind aufgegriffen zu werden. Vor allem nachts wäre der Angriff ein Leichtes, da die gefährlichsten Einheiten des Feindes auch fliegen können und die Drachen dann offenbar fast machtlos sind. Die beschleunigte Wundheilung dürfte 2h Flug in beide Richtungen und das Risiko kaum aufwiegen. Es hat in allen Punkten funktioniert aber das Risiko war immens groß.
  • Wie Lana und Gray es schaffen das offensichtliche zu übersehen ist schon beeindruckend. Aber andererseits irgendwie auch süß. Zumal man in der Position des allwissenden Beobachters auch leicht Reden hat…
  • Wieso zieht Lana eine Zeit nach der Entführung wieder allein durch die Stadt? Erst wird ein Riesentheater gemacht, dass man sie ja beschützen muss und dann plötzlich nicht mehr?
  • So schnell wie der Gegner bisher immer alles durch Spitzel erfahren hat, ist es sehr unglaubwürdig, dass Lanas Abwesenheit nicht vor Aufbruch der Reise, oder direkt danach dem Feind bekannt wäre.
  • Die ständige Wiederholung, dass Lana meint an Grays Seite keinen Platz zu haben, weil er König wird ist etwas nervig. Es gibt überhaupt keinen Grund für sie das anzunehmen. Eher ist das Gegenteil der Fall, weil sie eh schon eine Seelenbindung mit ihm hat. Zumal eh alle anderen die beiden als Paar sehen, einschließlich Grays Schwester
  • Talien und Gray dürften beide nicht unbekannt sein im Süden und würden somit bei der Reise in die Südlande mit hoher Wahrscheinlichkeit auffallen
  • Die Szene beim Kauf des Verbandsmaterials wirkt sehr konstruiert. Lana will natürlich zwingend alleine Verbandsmaterial kaufen und rein zufällig gerät sie Dabei in Schwierigkeiten weil sie nicht darüber nachdenkt welche Auswirkungen ihre Handlungen haben.
  • Ich bin kein Experte aber ist es nicht ziemlich unklug sein Blut mit dem Blut von jemand zu vermischen, der Vergiftet wurde?
  • Dass die lebende Dunkelheit fliegend nicht überquert werden kann ist unlogisch, wenn es für Gray einerseits kein Problem darstellt über die Wolken zu fliegen und sie andererseits relativ nah an die Dunkelheit rangehen konnten
  • Mihana haut die ganze Geschichte durch große Worte raus und wird immer als die große Kriegerin beschrieben. Aber geleistet hat sie in der ganzen Geschichte nichts. Vor allem nicht als Kriegerin.
  • Meiner Meinung nach ist es unlogisch, dass die Göttin sich offenbart als Lanas Schwester geopfert werden soll, aber nicht als Lana in die Hände der Feinde gefallen ist um gefoltert und vielleicht getötet zu werden
  • Wie ist Lana denn so plötzlich verschwunden, nachdem ihr die Gruppe Faeles gegenüberstand?
  • Wieso kommt eigentlich nur der Leser auf die Idee, dass es eine ziemlich blöde Idee ist die letzte fehlende Scherbe direkt zum Feind und in die versiegelten Hallen zu tragen? Da wäre es noch noch besser gewesen sie irgendwo auf der Reise zu verbuddeln.
  • Wenn die Götter so dringend Glauben benötigen, damit sie existieren könne, wie sollen sie dann entstanden sein, bevor es jemanden gab, der an sie geglaubt hat?
  • Wieso greift Lana Sakterkis überhaupt an, wo die Gefahr gebannt ist? Die Scherben könnten genauso wieder entfernt werden und Sakterkis wäre weiterhin gefangen.
  • Wieso kommt keine auf die Idee das letzte Eingreifen der Göttin irgendwie zu nutzen um Lana im letzten Kampf zu helfen?
  • Sakterkis kann offenbar durch den Spiegel hören. Ist es da nicht ziemlich unklug Lana direkt davor zu verraten wie der Zeittunnel funktioniert, der davor sorgen soll, dass er irgendwo und irgendwann landet, wo er möglichst keinen Schaden anrichtet?
  • Wo nimmt Sakterkis denn in der Zwischenwelt die Schatten her?

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